Kategorie: Aktuelles

Workshop im Sankt Marien Seniorenhaus

Judith Kohlstruck, leitende Koordinatorin der Ratinger Hospizbewegung, moderierte am 28. Mai 19 im Sankt Marien Seniorenhaus einen Workshop zum Thema Umgang mit trauernden Angehörigen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seniorenheime und des Krankenhauses.  Der Schwerpunkt lag auf der Berücksichtigung kultursensibler Besonderheiten und Aspekte.

Fortbildungen und Workshops dieser Art  werden regelmäßig von den Koordinatorinnen der Hospizbewegung angeboten. Sie sind Bestandteil der gemeinsamen Kooperation in der Begleitung palliativer Bewohner und Patienten.

“Wie wollen Sie sterben?”…..

….ist eine Frage, mit der die Hospizbewegung sich in diesem Jahr intensiv beschäftigt und auch Thema des nächsten Freundesbriefes. Deshalb machte sich eine kleine Abordnung des Arbeitskreises vergangenen Donnerstag, 16. Mai 19,  auf den Weg: das „letzte Hemd“ am Körper und Plakate zum Thema vor der Brust, in unserer Innenstadt Bürger und Bürgerinnen nach ihren Vorstellungen zu befragen.

Anfangs teils überrascht, war das Echo der Befragten durchweg positiv. Es kamen viele interessante Gespräche zustande. Zusammenfassend wurde diese Aktion sehr begrüßt, denn tatsächlich wurde festgestellt, dass man sich mit dem eigenen Tod bis dato gar nicht auseinandergesetzt habe. Zufrieden mit den Resultaten wird der Arbeitskreis die gesammelten Eindrücke im Freundesbrief verarbeiten. Man darf  gespannt sein.

 

Kleiner Mann mit großem Herz spendet 155 EURO für die Hospizbewegung

Natanael Hasselhoff ist erst 12 Jahre alt, lebt in Ratingen und spendet für die Hospizbewegung. Wie kommt ein Junge in dem Alter auf so eine Idee? Das wollten auch seine Eltern wissen. Natanael erzählte uns bei der Spendenübergabe seine Geschichte, die tatsächlich sehr kurz ist. Er nahm am 7. April 2019 am Citylauf in Lintorf teil und das mit ordentlich Motivation, denn vorab beschloss er, dass er nur laufe, wenn er gesponsert wird.

Gesagt getan! Er ging mit einer Liste herum und suchte Sponsoren. Voraussetzung war, dass er 5 km in 30 Minuten schaffen müsste. Diese Zeit schaffte Natanael mit etwas mehr als 28 Minuten und einem großen Grinsen im Gesicht: so konnte er von seinen Sponsoren das Geld einsammeln und uns, der Hospizbewegung, als Spende überreichen.

Seine Mutter informierte uns per E-Mail über den Spendenwunsch ihres Sohnes, stolze 155 Euro an die Hospizbewegung übergeben zu wollen. Den Jungen mit dem großen Herz mussten wir unbedingt persönlich kennen lernen und luden ihn in unsere Räume an der Bechemer Straße 1 ein. Der Vorstand selbst überreichte Natanael nach einem langen Gespräch eine Urkunde für sein Engagement, um sich für so viel Herz angemessen zu bedanken. Dank auch an alle Sponsoren, die Natanael unterstützt haben.

Death Comedy: Der Tod-“Zeitlos” in der Ratinger Trauerhalle des Beerdigungsinstitutes >Heimkehr<

Am vergangenen Freitag lud uns Herr Jacob , Beerdigungsinstitut Heimkehr, zu einem amüsanten Comedy-Abend ein; Aus Sicht des “Herrn Tod” und seiner Assistentin  “Exitussi” erhielten wir Gäste  äußerst unterhaltsame Eindrücke seines Arbeitsalltages  aus seiner Perspektive.  Wir bedanken uns sehr herzlich für den schönen Abend und besonders für die Spenden zugunsten der Hospizbewegung , die uns abschließend überreicht wurden.

Mitsubishi Electric unterstützt Hospizbewegung Ratingen

  • Scheck über 10.000 Euro zur Unterstützung der Arbeit überreicht
  • Hospizbewegung Ratingen e.V. auf Spenden zur Finanzierung der Arbeit angewiesen
  • Wertvolle Arbeit der Hospizbewegung immer wieder in Medien gewürdigt 

Ratingen, 13. November 2018 – Mit der diesjährigen Weihnachtsspende in Höhe von 10.000 Euro unterstützt Mitsubishi Electric, Living Environment Systems die Hospizbewegung Ratingen e.V.. Stellvertretend für das Unternehmen überreichte Gerd Hofer, Vertriebsleiter Deutschland einen Scheck an Ingrid Overbeck, Vorsitzende der Hospizbewegung Ratingen und Judith Kohlstruck, leitende Koordinatorin.

„Um unsere Arbeit für sterbende Menschen durchführen zu können, sind wir auf Spenden wie beispielsweise von Mitsubishi Electric angewiesen“, so Kohlstruck.

„Wir sehen unsere Weihnachtsspende in diesem Jahr ebenfalls als Anerkennung für die einfühlsame Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen“, so Hofer. Das Ratinger Unternehmen verzichtet zugunsten der Unterstützung der örtlichen Hospizbewegung auf Kundenpräsente zum Jahresabschluss. „Wir handeln damit auch im Sinne unserer Kunden, die ein derartiges soziales Engagement genauso wie wir würdigen und durch ihren Verzicht einen Beitrag leisten“, so Hofer abschließend.

 

 

“Eine Millionen Sterne” für eine gerechtere Welt

Die Solidarität für Menschen in Not – hier und weltweit – bekundeten am 17. November viele Ratinger Bürgerinnen und Bürger zentral auf dem Kirchplatz von St. Peter und Paul. Diese Veranstaltung wurde  wie bereits in den vergangenen Jahren organisiert durch den Stadt-Caritaskreis. Viele Sterne in allen Formen und Farben, dargestellt mittels Kerzen leuchteten auf dem Platz; neben Herrn  Keppler der Caritas, Herrn Gassen als Gemeindereferent  der Pfarrei St. Peter und Paul und Herrn Bürgermeister Pesch trugen auch Kindergärten und viele andere, so  auch die Hosizbewegung mit Texten und Liedern zu dieser stimmungsvollen Veranstaltung bei. 

Gemeinschaftsstiftung der Sparkasse HRV spendet 1.300 Euro an die Hospizbewegung Ratingen e.V.

Am vergangenen Donnerstag überreichten Andrea Machost und Björn Schulte als Vertreter der Sparkasse HRV einen Scheck über 1.300 Euro an Ingrid Overbeck, Helmut Begall, Ida Pfankuchen und Petra Eifler-Ahlbach von der Hospizbewegung Ratingen. Ingrid Overbeck dankte für die Spende des Stiftungsfonds Ratingen, durch den nun Finanzmittel für die vielfältigen Aufgaben in Ratingen bereit stehen, die von ehrenamtlichen Vereinen wie der Hospizbewegung Ratingen allein nicht aufgebracht werden können.

Die Hospizbewegung unterstützt, berät und begleitet Sterbende und Trauernde. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen der Sterbende und seine Zugehörigen mit ihren körperlichen, sozialen, seelischen und geistigen Bedürfnissen. Die Begleitung erfolgt immer unabhängig von Herkunft, Stellung, religiöser Überzeugung und dergleichen. Die Begleitung durch die Hospizbewegung Ratingen soll ein lebenswertes Leben in der Umgebung gewährleisten, in der der Mensch zu dieser Zeit lebt: zu Hause, im Krankenhaus, im Alten- oder Pflegeheim.

Viele Menschen in Ratingen haben schon die Unterstützung der Hospizbewegung erfahren und schätzen gelernt. Für die vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden bedeutet Sterben ein Teil des Lebens, den sterbenden Menschen in seiner Würde zu achten, bis zur letzten Lebensphase.

Andrea Machost und Björn Schulte stellten im Gespräch die Wichtigkeit des Ehrenamtes heraus und würdigten die Arbeit und Aktivität der zahlreichen Vereine in Ratingen, die Verantwortung übernehmen und tragende Säulen in unserer Stadt-Gesellschaft sind. Man will auch weiter im Dialog bleiben über Projekte der Hospizbewegung wie „Letze Hilfe“ und Ansprache von jungen Menschen.

Alles regeln, solange man es kann: Vorsorgevollmacht, Betreuungs-und Patientenverfügung

In der Ausgabe 01/2018 der Ratinger Seniorenzeitung  “Aus unserer Sicht” hat Herr Schroeder, Mitarbeiter der Zeitung  “AuS ” , ein sehr informatives Interview zum Thema Vorsorgevollmacht,  Patienten-und Betreuungsverfügung  mit unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterin Irmgard König geführt. Mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers geben wir das Gespräch hier wieder:

Alles regeln, solange man es kann

 Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung – hört sich alles nach umständlichem Papierkram an, ist aber enorm wichtig. AuSMitarbeiter Jürgen Schroeder sprach darüber mit Irmgard König, Mitarbeiterin der Hospizbewegung Ratingen.

JS: Sie haben viel Erfahrung mit der Beratung von Menschen, die für den Fall vorsorgen wollen, dass sie wegen Krankheit oder Behinderung nicht mehr in der Lage sind ihre Angelegenheiten selbst zu regeln. Welche Punkte sind dabei besonders wichtig?

IK: Ich wundere mich immer wieder, wie wenige Menschen überhaupt einen Gedanken daran verschwenden, dass unser Leben endlich ist. Jeder sollte sich dessen bewusst sein und vorsorglich mit kompetenten Personen über Regelungen am Lebensende sprechen, das auch unerwartet in jungen Jahren kommen kann.

JS: Wie kommt man zu solch einem Gespräch?

IK: Bei der Hospizbewegung können sich Interessierte in unserem Büro in der Bechemerstraße 1 telefonisch oder persönlich melden und einen Termin vereinbaren. Die Beratung ist kostenfrei. Wir suchen die Menschen zu Hause auf oder sprechen hier im Büro.

JS: Formulare für alle drei Verfügungen kann man sich aus dem Internet herunterladen oder bei caritativen Organisationen bekommen und dann selbst ausfüllen?

IK: Grundsätzlich ja, aber wegen der Kompliziertheit der medizinischen und ethischen Sachverhalte, besonders bei der Patientenverfügung, halte ich eine Beratung für unbedingt erforderlich. Die unterschiedlichen Vorlagen – christlich oder juristisch, kurz oder ausführlich – bedürfen der Erläuterung. Ein Gespräch dauert etwa eineinhalb Stunden. Auch andere Organisationen und Rechtsanwälte bieten Beratungen an.

JS: Können Sie ein paar Beispiele für in diesem Gespräch zu klärende Fragen nennen?

JK: Es gibt viele wichtige Fragen: Welche der verschiedenen Textvorlagen zur Patientenverfügung passen zu mir? Welche Verfügungen sollen beim Notar abgefasst werden? Wann muss das Betreuungsgericht eingeschaltet werden? Wo werden die Verfügungen hinterlegt? Wann beginnt und wann endet die Gültigkeit der Verfügung? Wo lege ich meine Wünsche zum Sterbeort und zur Form der Beerdigung nieder? Wie unterscheiden sich Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht?

JS: Kann ich mir die Mühe auch sparen, nach Beratung diese Verfügungen selbst zu erstellen?

IK: Ja, eine Generalvollmacht eines Notars kann alle drei Verfügungen enthalten. Diese erspart aber nicht das eigene Nachdenken über die Fragen am Lebensende. Außerdem entstehen Kosten, die aber in manchen Fällen in Kauf genommen werden müssen.

JS: Eine ausführliche Darstellung aller Details der Verfügungen würde den Rahmen hier sprengen. Darum kann dieses Interview nur ein Anstoß sein, sich mit der Thematik eingehender zu beschäftigen. Herzlichen Dank für das Gespräch.

Was ist denn wofür?

 Begriffserklärungen

 Patientenverfügung: Eine schriftliche Verfügung, die Wünsche beziehungsweise die Ablehnung medizinischer Maß- nahmen regeln soll, falls man später einmal seinen Willen nicht mehr rechtsgültig äußern kann. Das kann zum Beispiel bei schwerer Altersdemenz, ausgeprägten Hirnschäden nach Schlaganfall, bei Koma oder schweren Suchterkrankungen geschehen.

Vorsorgevollmacht: In der Vorsorgevollmacht wird bestimmt, welche Person für einen handeln kann, falls man nicht mehr in der Lage ist, bestimmte Bereiche im Alltag selbst zu regeln – wie etwa Finanzen, das Wohnen (Beispiel: Umzug in ein Pflegeheim) oder die medizinische Behandlung in der Arztpraxis oder im Krankenhaus. Für Kredite, Handelsgeschäfte und die Ablehnung einer Erbschaft muss der Notar eingeschaltet werden. Banken fordern oft eine extra Vollmacht. Bei Grundstücksgeschäften ist eine Beglaubigung des Notars oder der Betreuungsbehörde der Kommune erforderlich. Die Vorsorgevollmacht kann eine vom Gericht angeordnete und überwachte Betreuung mit reichlich bürokratischer Arbeit im Normalfall vermeiden. Die Generalvollmacht erfordert keine Patientenverfügung extra. Auch die Betreuungsverfügung kann integriert werden. Die Generalvollmacht ist die umfassendste Form und sollte über den Tod hinaus gelten.

Betreuungsverfügung: Eine Betreuungsverfügung ist für den Fall wichtig, dass vom Betreuungsgericht eine Anordnung zur Betreuung ergangen ist, weil man wegen Behinderung oder Krankheit nicht in der Lage ist, seine alltäglichen Angelegenheiten selbst zu regeln. Durch diese Verfügung kann man eine Person seines Vertrauens bestimmen und die gerichtliche Einsetzung eines unbekannten Betreuers vermeiden. (JS)

 

Quelle: https://www.ratingen-seniorenrat.de/app/download/13892676833/AuS_2018_1_Seniorenzeitung.pdf?t=1537186887, Seite 13-15

Preisverleihung Altenpflege-Preis am 03.11.2015 in Dortmund

Am 03.11.2015 wurde in der Dortmunder Westfalenhalle der Altenpflege-Preis 2015 an das St.-Marien- Seniorenheim  für das beste Palliativkonzept in einer deutschen Altenpflegeeinrichtung verliehen. Es freuten sich  ebenfalls die Hospizbewegung Ratingen, die sich als Kooperationspartner des St.-Marien-Seniorenheimes, in ihrem Wirken bestätigt fühlt.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/pflegepreis-fuer-das-st-marien-heim-aid-1.5534955

20jähriges Jubiläum am 19. September 2015

ratinger_wochenblatt_teaserDas Ratinger Wochenblatt hat am 01. April in einem Artikel über das 20jährige Bestehen der Hospizbewegung Ratingen berichtet, und dabei auch auf den bevorstehenden Termin für den diesjährigen Hospiztag hingewiesen.

Leider ist der angegebene Termin für den Hospiztag im September nicht korrekt.

Der Hospiztag findet  am 19. September 2015 statt. Nähere Informationen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Hospizbewegung mit Dumeklemmer-Plakette der Ratinger Jonges ausgezeichnet

Die zum 24. Mal verliehene Dumeklemmer-Plakette der Ratinger Jonges ehrt im Jahr 2012 die Arbeit der Ratinger Hospizbewegung.

Diese Auszeichnung wurde von verschiedenen Zeitungen aufgegriffen.

“Hohe Auszeichnung für Hospizbewegung: Die Jonges verliehen der Ratinger Organisation ihren höchsten Orden, die Dumeklemmer-Plakette” – Rheinische Post

“Ein Lob auf die Seelentröster” – Westdeutsche Zeitung

“Plaketten-Verleihung: Arbeit der Hospizbewegung Ratingen wurde geehrt” – Der Ratinger