Kategorie: Presse und Öffentlichkeit

Kompanie spendet für die Hospizbewegung

Die Grenadier-Kompanie der St. Sebastiani Bruderschaft spenden für die Hospizbewegung

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/stadtgespraech/kompanie-spendet-fuer-die-hospizbewegung-aid-1.5654977

Koordinatorin Martina Rubarth freut sich über die Spende, übergeben von Wilfried Szuzies
Koordinatorin Martina Rubarth freut sich über die Spende, übergeben von Wilfried Szuzies

Über die Spende in Höhe von 800 Euro, die die Grenadier-Kompanie der St. Sebastiani-Bruderschaft, übergeben durch Wilfired Szuzies, in diesem Jahr gesammelt haben, freut sichMartina Rubarth, die Koordinatorin der Hospizbewegung: “Das ist eine schöne Anerkennung unserer Arbeit und kommt der Betreuung der Familien und vor allem der Kindertrauerarbeit zu Gute”.

Die Hospizbewegung in Ratingen bekommt zwar Zuschüsse von der Krankenkasse, diese reichen aber bei weitem nicht aus, um immer wieder neue Projekte zu initiieren.

Im nächsten Jahr ist das eine Kindertrauergruppe für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren, die in der Gruppe erleben können, dass Gleichaltrige ebenfalls trauern. Ein weiteres neues Angebot ist eine Trauergruppe für Eltern, deren Kinder durch eine onkologische Erkrankung gestorben sind.

“Wir möchten nicht nur der Sebastiani-Bruderschaft für ihre großartige Spende danken, sondern allen kleinen und großen Spendern in diesem Jahr”, sagt dankbar der Vorsitzende Heinz Josef Breuer der Hospizbewegung.

Quelle: RP

 

 

Die Palliativmedizin rückt ins Blickfeld

 

Sterbehilfe: Hospizkoordinatorin Martin Rubarth lobt Gesetzesänderung als richtige Entscheidung.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/die-palliativmedizin-rueckt-ins-blickfeld-aid-1.5564002

Geschäftsmäßige Sterbehilfe ist in Deutschland künftig strafbar. Nach ausführlicher Debatte setzte sich jetzt im Bundestag ein entsprechender Gesetzentwurf klar durch. “Es ist ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung”, lobt Martina Rubarth die Entscheidung über eine zuvor kontrovers diskutierten Gewissensfrage.

“Die Entscheidung bedeutet zweierlei”, sagt die Koordinatorin der Ratinger Hospizbewegung. Einerseits ist es ein neues Gesetz. Einzelpersonen dürfen demnach künftig keine Beihilfe zum Suizid als Dienstleistung anbieten. Andererseits wird mehr Geld für die Palliativmedizin bereit gestellt. “So wird die Palliativmedizin gefördert und so kann die Hospizbegleitung ausgebaut werden.”

Denn: “Beratung und Aufklärung sind das Wichtigste.” Seit 20 Jahren ist Rubarth in der Hospizarbeit tätig, weiß nicht nur theoretisch, wovon sie spricht, sondern kennt unterschiedliche Beispiele aus der Praxis. Ein großes Thema sind Furcht vor Schmerz. Diese diffusen Ängste müsse keiner mehr haben, “da hat sich in der Pallativmedizin viel getan”. Gleiches gelte für die Sorge, die Kontrolle zu verlieren und vor allem, allein gelassen zu werden. Letzteres lässt das engmaschige Netz von Ärzten, Pflegern und Ehrenamtlern in der Hospiz-Bewegung, wenn man die Angebote annimmt, nicht zu. “Wir sind nicht erst da, wenn ein Leben zu Ende geht”, beschreibt sie das individuelle Angebot. Lange bevor Patienten in existenzielle Not geraten, greift – auf Wunsch – die Hospiz-Betreuung bei Martina Rubarth und ihren Mitstreitern. Dabei geht es allen auch um den Schutz von sterbenskranken Menschen vor gefährlichem Druck. Nämlich dem Irrglauben, vorzeitig aus dem Leben scheiden zu müssen, weil es keine Alternative gäbe. So wie es Einrichtungen wie die von Roger Kusch als Vorsitzenden geleiteten Vereins “Sterbehilfe Deutschland” bislang machten. Und auch andere bislang straffrei, aber gegen gutes Geld geschäftsmäßige Suizidassistenz leisteten.

Als starkes Zeichen für den Lebensschutz wird die Umstrukturierung begrüßt. Die komplette Refinanzierung der Hospizaufgaben – momentan gibt es nur Fördergelder – wäre ein weiterer Meilenstein. Gleiches gilt für das Thema Trauerarbeit.

Denn auch hier finden Aufklärung und Betreuung statt, die bislang von entsprechend ausgebildeten Ehrenamtlern getragen wird. “Da kommen noch weitere Aufgaben auf uns zu.” Der Faktor Zeit spielt bei allem Umgang mit todkranken eine wesentliche Rolle. Doch die ist und bleibt unbezahlbar.

Quelle: RP

2. Ratinger Hospiztag: erste Bilder

Am 19. September fand in der Ratinger Stadthalle der 2. Ratinger Hospiztag, veranstaltet von der Hospizbewegung Ratingen e.V., statt. Finden Sie hier erste Bilder von den Rednern, Musikern, Helfern und Gästen!

RP-Artikel: “Helfen auf den letzten Lebenswegen”

Rheinische Post, 21.09.2015

Helfen auf den letzten Lebenswegen;  Seit 20 Jahren begleitet die Hospizbewegung Ratingen Menschen beim Sterben und Angehörige beim Trauern.
Von Dirk Neubauer

Erinnerungen an Papa? Sebastian (11) hat viel Blau mit ein wenig Grün gemischt und eine Farbfläche zu Papier gebracht. “Blau war seine Lieblingsfarbe, er war gerne am Meer.” Kathi (9) tuschte Wolken auf ein Blatt, “denn Mama ist jetzt im Himmel”. Als Gruß steigt ein Luftballon auf, ein Vogel flattert vorbei. “Im Januar werden wir eine Trauergruppe für Kinder einrichten”, kündigte Martina Rubarth an, die Koordinatorin der Hospizbewegung Ratingen. Vor 20 Jahren gründete sich der Verein, der Menschen beim Sterben und Angehörige beim Trauern begleitet. Hedwig Stinshoff, damals hoch in den Sechzigern, hatte beharrlich und am Ende erfolgreich eine Idee ins Ratinger Bewusstsein gerückt: Den Tod ins Leben zu holen. Am Samstag erlebte Hedwig Stinshoff, was daraus geworden ist: In der Dumeklemmerhalle feierte die Hospizbewegung einen ganzen Tag lang Geburtstag.

Die künftige Kindergruppe ist Martina Rubarth ein Anliegen. Im Todesfall kommen Mädchen wie Jungen oft zu kurz, denn die Erwachsen sind mit dem eigenen Begreifen voll beschäftigt. Gleichzeitig müssen sie funktionieren und die Dinge regeln. Der zweite große Wunsch der Ratinger Hospizbewegung – ein stationäres Hospiz einrichten und betreiben zu können – trägt noch kein Datum. Martina Rubarth sagt: “Da brauchen wir ein geeignetes Haus und eine Finanzierungssicherheit über zehn Jahre. Vorher können wir nicht anfangen.”

Auch ohne eigenes Hospiz-Haus ist die Hospizbewegung auf eine stattliche Größe gewachsen. Fünf hauptamtliche Kräfte und mehr als 70 Ehrenamtler sind in der Sterbe- und Trauerbegleitung unterwegs. “Die Hospizbewegung ist aus der Stadt Ratingen nicht mehr wegzudenken”, sagte Bürgermeister Klaus Pesch in seinem Grußwort.

Dabei ist jede Begleitung so unterschiedlich, wie Menschen eben sind, berichtet Ursula Roemer stellvertretend für alle anderen, die sich in der Hospizbewegung engagieren: “Mit einem Mann habe ich drei Tage vor seinem Tod noch Halma gespielt. Bei einem anderen war ich froh, dass ich ihm mal die Kissen ausschütteln durfte.” Sterbende zu begleiten bedeutet für sie, “herauszufinden, was dieser Mensch gerne hat und braucht.” Mit einer Frau, die früher in einem Chor sang, habe sie zusammen Lieder gesummt. Wenn sich die Menschen durch den Einsatz der Hospizbewegung gut aufgehoben fühlen, gibt es manchmal auch Aussagen, die für Sterbende absurd zu sein scheinen: “Dank ihnen geht es mir jeden Tag besser.”

Wer Sterbebegleiter werden möchte, muss zuvor eine sieben Monate dauernde Schulung durchlaufen. “Im ersten Teil geht es darum, sich selbst bewusst zu werden”, sagte Martina Rubarth. Daran anschließend geht es um viele praktische Fragen. “Erst danach hat man die Befähigung, einen Sterbenden zu begleiten.” Manchmal gehe einem ein Schicksal nahe, ergänzt Ursula Roemer. Dann werde das in einer Supervision und bei Treffen der Hospizbewegung aufgearbeitet: “Und man macht eine Pause, bevor eine neue Begleitung beginnt.” “Der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer macht einen großen Teil der Hospizbewegung aus”, sagte Professor Dr. Winfried Hardinghaus vom Deutschen Hospiz- und PaliativVerband in seinem Vortrag. Er wandte sich deshalb gegen eine volle staatliche Förderung, die diesen Einsatz mutmaßlich verkümmern lassen würde.

Der auf Medizinrecht spezialisierte Rechtsanwalt Wolfgang Putz beschäftigte sich im Forum mit dem Thema der Patientenverfügung und der Vorsorgevollmacht.

 

Hospizbewegung feiert Jubiläum

Der Verein, 20 Jahre alt, hat seine Internet-Präsenz runderneuert.

 

An einem Stand der Hospizbewegung auf dem Marktplatz: Anita Stiller (links) informiert sich bei Martina Rubarth und Brigitta Zöfelt. 

RATINGEN (RP) Sie kümmern sich um Themen, die alle Menschen betreffen, die aber viele lieber verdrängen: Tod, Sterben und Trauer. Die Mitglieder der Hospizbewegung feiern in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag und präsentieren sich im Jubiläumsjahr online mit neuem Gesicht: Die komplett überarbeitete Internetpräsenz bietet ab sofort allen Interessierten mehr aktuelle Informationen in einer leichter zugänglichen Struktur.

“Ob Rat- und Hilfesuchende, mögliche Mitarbeiter oder finanzielle Unterstützer: Alle Gruppen werden gleichermaßen die gesuchten Informationen in besserer Übersichtlichkeit schätzen”, ist sich Martina Rubarth, Koordinatorin der Hospizbewegung, sicher: “Gerade im Hinblick auf den für Herbst geplanten zweiten Ratinger Hospiztag ist es wichtig, über uns und den Tag zu informieren. Dazu ist diese neue Homepage ein entscheidender Schritt.” Doch die neue Homepage ist nicht die einzige Veränderung bei der Hospizbewegung.

Dort gibt es ab sofort mit Birte Puls eine neue Mitarbeiterin, die die Aufgaben von Birgitta Zöfelt übernimmt, die in den Mutterschutz verabschiedet wurde. Birte Puls ist Gesundheits- und Krankenpflegerin – unter anderem für Palliativ- und Intensivpflege sowie Anästhesie – und arbeitete ehrenamtlich seit 1997 in einem ambulanten Hospizdienst. Hauptberuflich war sie die letzten 14 Jahre an der Bildungsakademie am Universitätsklinikum Essen schwerpunktmäßig als Kursleitung für die “Weiterbildung Palliative Care” tätig. Sie ist unter anderem Kreativtherapeutin, Entspannungspädagogin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. “Diese Kompetenzen wird sie in der Tätigkeit als Koordinatorin sicherlich vielfältig einsetzen können”, freut sich Rubarth über die Qualifikationen der neuen Mitarbeiterin: “Birte Puls möchte sich besonders um die Begleitung von trauernden Kindern sowie den Umgang mit Trauer am Arbeitsplatz einsetzen.” Der runde Geburtstag der Hospizbewegung wird übrigens im Spätsommer groß gefeiert – und zwar nicht mit einem Festakt, sondern einem großen Infotag am Samstag, 19. September, von 10 bis 17 Uhr, bei dem es neben Ständen im Foyer der Stadthalle auch eine Ausstellung von trauernden Kindern und Jugendlichen gibt. Im kleinen Saal wechseln sich Fachvorträge zu Patientenverfügung und Kindertrauer mit kulturellen Angeboten ab. Infos gibt es unter 23847 telefonisch sowie im Internet:www.hospizbewegung-ratingen.de.

Quelle: RP, 28.04.2015

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/hospizbewegung-feiert-jubilaeum-aid-1.5048265

 

Aromaöle in der Trauer- und Sterbebegleitung

Die Hospizbewegung Ratingen e.V bietet seit einiger Zeit auch die Anwendung

von Aromaölen in Trauer- und Sterbebegleitungen an.

Ob als Raumduft, zur Inhalation oder zur Massage – die naturreinen ätherischen Öle können Symptome lindern, Mut machen, Erinnerungen wecken oder Seelentröster sein.

Viele verschiedene Düfte stehen zur Verfügung, die individuell gemischt oder nach Rezept von unseren geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angewendet werden können.

 

Neue Trauergruppe bietet Kindern Halt

Artikel in der Rheinischen Post vom 18. Februar 2015:

 

Ratingen. Bei der Hospizbewegung sind 15 Ehrenamtler speziell für den Umgang mit jungen Menschen ausgebildet. Von Karl Ritter

Wenn ein Mensch stirbt, ist das für diejenigen, die zurück bleiben, immer schlimm. Schon Erwachsene haben es schwer, Tod und Sterben zu verstehen, für Kinder können die Erlebnisse unter Umständen aber sogar noch einschneidender sein. “Deshalb ist es besonders wichtig, mit ihnen offen, ehrlich und authentisch über den Tod zu sprechen, sie dem Alter entsprechend in die Situation einzubeziehen”, sagt Martina Rubarth, Koordinatorin der Hospizbewegung. Regelmäßig hält sie Vorträge über Trauerarbeit bei Kindern oder hilft, wenn es einen Todesfall in der Familie gegeben hat: “Ich habe erlebt, dass Kinder in der Situation letztlich völlig sich selbst überlassen waren. Das ist fatal, denn sie kriegen ja mit, dass um sie herum etwas passiert, was nicht alltäglich ist.”

In der Hospizbewegung gibt es nun 15 Ehrenamtler, die speziell zum Kinder-Trauerbegleiter ausgebildet wurden. Für den Herbst soll es sogar ein regelmäßiges Angebot geben, so Rubarth: “Wir planen eine Kindertrauergruppe. Dabei geht es gar nicht so sehr darum, vor allen über das Erlebte zu sprechen. Vielmehr sollen die Kinder und Jugendlichen merken, dass sie mit ihren Gefühlen nicht alleine sind.” Denn das, was sie durchmachen, nachzuempfinden, ist nur Altersgenossen möglich, die ähnliches erlebt haben. Allerdings gibt es auch Fälle, bei denen die Hilfe durch die Hospizbewegung nicht reicht, klärt Rubarth auf: “Wenn der Tod durch Gewalt, einen Unfall oder einen Selbstmord eintritt, ist eine psychologische Unterstützung ratsam. Dafür gibt es speziell ausgebildete Therapeuten, die mit den Kindern arbeiten und so verhindern können, dass sich hier etwas verfestigt, was für das spätere Leben schwerwiegende Folgen haben kann.” Erleben Kinder Tod in ihrem Umfeld, sind verschiedene Reaktionen möglich -dazu gehört auch durchaus einmal aggressiveres Verhalten. Doch auch hier ist genaue Beobachtung gefragt: “Trauernde Kinder wechseln sehr schnell zwischen Spielen und Aggression. Das ist nicht unnormal. Verstärkt sich dieses Verhalten aber immer mehr und richtet sich gegen das Kind selbst, ist schnelles Handeln erforderlich”, so die Expertin. Übrigens merken Kinder schon sehr früh, dass etwas Ungewöhnliches passiert. Selbst im Säuglingsalter können sie so etwas schon realiseren. Mit drei Jahren ist es möglich, dass zuhause die ersten Fragen nach Tod und Sterben kommen. “Es ist wichtig, dass Thema nicht zu tabuisieren und den Kindern die Fragen zu beantworten”, rät Rubarth. Das lasse sich zum Beispiel gut mit Naturerlebnissen verbinden, wenn also ein Tier stirbt. Ungeschickt seien dabei aber Formulierungen wie “Der Hase schläft jetzt im Himmel”.

Das könne im Zweifel dazu führen, dass das Kind eine Angst vor dem Schlafen entwickelt, weil es damit verbindet, dass man plötzlich weg ist. Problematisch sind Situationen, in denen das Kind sieht, dass die Eltern traurig sind, es daran aber nicht teilhaben lassen.
Sätze wie “Dafür bist Du noch zu klein” fallen da oft. Sinnvoll wäre es eher, das Kind mit einzubinden, es zum Beispiel die Briefe für die Trauerkarten beschriften zu lassen.

Doch nicht nur dem Elternhaus kommt in solchen Fällen eine große Bedeutung zu. Die Hospizbewegung versucht verstärkt, auch Schulen und Kindergärten zu sensibilisieren: “Der Tod gehört zum Leben dazu. Das müssen Kinder so früh wie möglich lernen.”

 

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel in der Rheinischen Post.

 

Ratinger Lions unterstützen Hospizbewegung Ratingen

 

Mit einer Spende  von 5000€ unterstützt der Ratinger Lions Club  die Ratinger Hospizbewegung in der Schulung zur Trauerbegleitung von Kindern.

Das Geld soll in die geschulte Trauerbetreuung von Kindern fließen, deren Eltern bzw. deren  Angehörige gestorben sind. Zuletzt gab es auf einer Versammlung einen Abend, an dem ausführlich zum Thema “Palliativmedizin und Hospizdienst”  informiert wurde. Weiterhin gab es vier Vorträge von zwei Palliativmedizinern und zwei Mitarbeiterinnen der Ratinger Hospizbewegung.

Die Palliativmedizin ist  Teilbereich eines Gesamtkonzeptes. Die Ärzte Dr. Heuser und Dr. Löns vermittelten intensive Eindrücke von ihrer wichtigen Arbeit. Letztlich arbeiten Palliativmediziner  ,,Hand in Hand”  mit Hospizdiensten sowie Hospizbewegungen zusammen. Die Mitarbeiter der Ratinger Hospizbewegung, Brigitta Zöfelt und Martina Rubarth, informierten schließlich über ihre Tätigkeit in Ratingen. Die Wünsche der  Kranken und Sterbenden seien für die Mitarbeiter maßgeblich. Ihre Lebensqualität auf vielfältige Weise zu erhalten oder zu steigern, stehe im Mittelpunkt des Handelns.

In dem entsprechenden Artikel in der Rheinischen Post finden Sie auch einen Bericht zur Veranstaltung “Palliativmedizin und Hospizdienst” der Ratinger Hospizbewegung, in deren Rahmen die Ärzte Dr. Heuser und Dr. Löns gemeinsam mit zwei Mitarbeiterinnen der Hospizbewegung von ihrer Arbeit berichteten.

1. Ratinger Hospiztag ein voller Erfolg

Der 1. Ratinger Hospiztag der Hospizbewegung Ratingen e.V. war ein voller Erfolg. Bei der ganztägigen Veranstaltung in der Ratinger Stadthalle informierten sich rund 1.400 Gäste zu Themen rund um einen würdevollen Tod und die Begleitung von Betroffenen und Angehörigen. Dazu berichteten verschiedene Redner von unterschiedlichen Beispielen aus der Praxis, erläuterten rechtliche und administrative Rahmenbedingungen und gaben Einblick in die tägliche Hospizarbeit.

Die erste Koordinatorin der Hospizbewegung Ratingen Martina Rubarth zeigt sich begeistert vom unerwartet großen Zulauf: “Die große Zahl von Teilnehmern aus allen Altersschichten und Lebenssituationen hat unsere Erwartungen für die in dieser Form neuartige Veranstaltung deutlich übertroffen. Das rege Interesse zeigt uns, dass es weiterhin einen erheblichen ungestillten Informationsbedarf zum Thema der Hospizarbeit und Palliativversorgung gibt. Insofern ist es nur logisch, dass wir bald über eine Wiederholung dieser Veranstaltung nachdenken werden. Allerdings müssen wir jetzt auch erst einmal wieder Energie sammeln, denn die Organisation stellt einen kleinen Verein wie den unsrigen vor erhebliche Herausforderungen und zehrt spürbar an den Kräften, gerade wenn die eigentliche Tätigkeit der Hospizarbeit parallel unbeeinträchtigt fortgeführt wird.”

Neuer Chefarzt am Marien-Krankenhaus kündigt Stärkung von Hospiz- und Palliativarbeit an

 

Dr. Markus Freistühler tritt zum 02. Januar 2013 seinen Dienst als neuer Chefarzt der Inneren Medizin am Ratinger St.Marien-Krankenhaus an. Er folgt damit auf den im Mai 2012 verstorbenen Professor Andreas Wagner. In einem ausführlichen Porträt des Ratinger Wochenblatts kündigt Dr. Freistühler an, ein besonderes Augenmerk auf die Palliativmedizin zu legen. Dazu stellt er unter anderem eine engere Vernetzung mit der Speziellen Ambulanten Palliativversorgung Niederberg (siehe dazu auch unsere Übersicht von Netzwerkpartnern) und der Hospizbewegung Ratingen in Aussicht.

Lesen Sie hier das vollständige Porträt über Dr. Freistühler im Ratinger Wochenblatt.

Hospizbewegung mit Dumeklemmer-Plakette der Ratinger Jonges ausgezeichnet

Die zum 24. Mal verliehene Dumeklemmer-Plakette der Ratinger Jonges ehrt im Jahr 2012 die Arbeit der Ratinger Hospizbewegung.

Diese Auszeichnung wurde von verschiedenen Zeitungen aufgegriffen.

“Hohe Auszeichnung für Hospizbewegung: Die Jonges verliehen der Ratinger Organisation ihren höchsten Orden, die Dumeklemmer-Plakette” – Rheinische Post

“Ein Lob auf die Seelentröster” – Westdeutsche Zeitung

“Plaketten-Verleihung: Arbeit der Hospizbewegung Ratingen wurde geehrt” – Der Ratinger