Die Hospiz-Idee

Wir können dem Leben nicht mehr Tage, aber den Tagen mehr Leben geben.nach Cicely Saunders

Hospizarbeit betrachtet das Sterben als wichtigen Teil des Lebens, der besondere Achtung verdient. Menschen in der schwierigen Endphase ihres Lebens werden respektvoll und zugewandt begleitet, wodurch ihre Würde bis zuletzt gewahrt bleibt. Ihre persönlichen Bedürfnisse und Wünsche stehen im Mittelpunkt und sind leitend für das hospizliche Handeln bis zum Tod. Hospizliche Begleitung sorgt für ein tragfähiges Netz von vielen Mitwirkenden, die alles ihnen Mögliche für das körperliche, seelische und geistige Wohlergehen des Todkranken und für weitestgehende Schmerzfreiheit tun. Im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen finden auch Angehörige und Nahestehende in der schweren Zeit des Abschiednehmens Unterstützung, Trost und konkrete Hilfestellungen.

Der folgende Film gibt einen guten Überblick über die Möglichkeiten der Hospizarbeit. Für die im Anschluss vorgeschlagenen Filme per YouTube übernimmt die Hospizbewegung Ratingen e.V. keine Verantwortung.

 


Ein ganz großer Dank geht heute an die Kinder der Grundschule Sollbrüggenschule in Krefeld.


Mit dem Thema „Teile dein Licht“, bekam die Hospizbewegung Ratingen heute rund 80 Lichtertüten von den Schülerinnen und Schülern der Sollbrüggenschule aus Krefeld geschenkt. Für die Kinder ist das diesjährige Martinsfest ganz anders als sonst, berichtet Lehrerin Anne Kruse.
„Die Pandemie lässt es uns alle in diesem Jahr deutlich spüren! Kein Martinszug, keine Fackelausstellung, kein gemeinsames Singen am Feuer. Wir wollen aber den Geist des Heiligen Martin weitergeben und in dieser schwierigen Zeit Menschen, denen es schlechter geht als uns, eine Freude machen.“
Trotz der schwierigen Umstände gedenken die Schülerinnen und Schüler des Heiligen Martin, indem sie in ihrer Schule verschiedene Stationen seines Lebens betrachten und mit bunten Fensterbildern, wie eine große Laterne, die Schule leuchten lassen.

„Teile dein Licht“-so ist das Thema am Martinstag. Die Schülerinnen und Schüler haben Lichtertüten gestaltet, die mit Hilfe eines Teelichtes zum Leuchten gebracht werden können. Dieses Licht teilt die Sollbrüggenschule heute mit … Weiterlesen

Auch die Hospizbewegung Ratingen ist in ihrer täglichen Arbeit stark von dem Lockdown-Light betroffen.

„ Wir haben aus dem Lockdown im Frühjahr gelernt und sind jetzt viel besser gerüstet, als noch vor einem halben Jahr.“ so Judith Kohlstruck, die leitende Koordinatorin der Hospizbewegung Ratingen, „ Alle unsere Mitarbeiter*innen sind inzwischen gut geschult und mit den notwendigen FFP2 Masken ausgestattet, um weiterhin Menschen am Lebensende besuchen zu können.“

Leider müssen einige Veranstaltungen ausfallen:

  • Die Mitgliederversammlung am 12. November wird in das kommende Jahr verschoben.
  • Das monatliche Trauercafé am 22. November kann leider nicht stattfinden. Stattdessen bietet die Hospizbewegung Trauereinzelgespräche für Betroffene an, auch gerne telefonisch oder per Video, falls dies gewünscht wird.
  • Am 23. November wird wieder ein „Letzte Hilfe”-Kurs online stattfinden. Interessenten können sich sowohl unter 02102-23847 oder unter kohlstruck@hospizbewegung-ratingen.de anmelden.
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  • In Zeiten, in denen Kontakte eingeschränkt werden sollen, wird die Hospizbewegung diese erweitern. Die Hospizbewegung Ratingen bietet ab sofort auch eine Digitale-Bürozeit an. Diese ist für den Interessierten kostenlos und wenn gewünscht auch anonym. Falls Bürger*innen Bedenken haben das Büro persönlich aufzusuchen, können sie dies über das Internet tun. Hierfür benötigen sie lediglich ein Internetfähiges Endgerät, das mit Mikrofon und mit Kamera ausgestattet ist,  z.B. auch ein Smartphon. Unter folgendem Link https://zoom.us/j/98074858068 wird man direkt mit dem Büro verbunden. Das Digitale-Büro steht zu den regulären Bürozeiten zur Verfügung.

Montag:     9-11Uhr

Mittwoch: 9-11Uhr

Freitag:     9-11Uhr

Eine andere Zugangsmöglichkeit ist die Internetseite www.zoom.us .  Hier muss man die Meeting-ID: 980 7485 8068 eingeben, um das Digitale-Büro zu betreten.

 

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Wider Erwarten hat das Wetter mitgespielt:

Gutgelaunt und trocken konnten Mitarbeiter*innen   der Hospizbewegung Ratingen und Vertreter des St. Marien Krankenhauses   am vergangenen Samstag, 10. Oktober 2020 anlässlich des Welthospiztages Ihre hospizliche Arbeit in Ratingen vorstellen.

Dazu gab es nun einen ausführlichen Bericht in der lokalen Presse , den wir Ihnen per Link gerne zur Verfügung stellen möchten:

https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/hospizbewegung-ratingen-wird-25-jahre-alt_aid-53900247

 

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Auch der Förderverein SAPV Kreis Mettmann e.V. unterstützt die Hospizbewegung Ratingen e.V. immer wieder  mit Spenden und trägt somit einen wertvollen Anteil zu unserer Arbeit bei.  Im Juni diesen Jahres dürfen wir uns über 5.000 Euro freuen, die in die Ausbildung neuer ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen einfließen werden.  Auch im Zusammenhang mit der Corona Pandemie konnte die Spende sinnvoll verwendet werden.

Herzlichen Dank  dafür auf diesem Wege!

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