Kategorie: Aktuelles

 

 

 

 

 

 

         

Lass dich anstecken von der Menschlichkeit und infiziere dann gründlich deine Umgebung, auf dass der Virus der Nächstenliebe die Welt erobert, bevor es ein anderer Virus schafft.

Christa Schyboll

 

 

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben besinnliche Weihnachtstage, einen schönen Jahreswechsel und ein gesegnetes Jahr 2020.

 

 

Lesung im Kino “So sterben wir” von und mit Roland Schulz

Am Montag, den 4. November 2019 , lud die Hospizbewegung Ratingen in Kooperation mit der Altstadt Buchhandlung zu einer Lesung in das Kino Ratingen ein. Vor ausverkauftem Haus stellte Herr Schulz sehr einfühlsam sein Buch “So sterben wir” vor:

Was passiert mit deinem Körper, wenn du stirbst? Was fühlst du – Trauer, Schmerz? Und dann, wenn dein Herzschlag verstummt ist? Was geschieht mit deinem Leichnam, bis du bestattet wirst? Wie wird man um dich trauern?  Sterben, Tod und Trauer sind unumgänglich, für jeden von uns. Und doch wissen wir kaum etwas darüber.

Roland Schulz findet in seinem aufwendig recherchierten Buch kraftvolle Worte voller Menschlichkeit für das Unbeschreibliche und gibt Antworten auf die tiefsten Fragen des Lebens.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Altstadt Buchhandlung, expl. bei Herrn Rabanus und seinen Mitarbeiter*innen, bei Herrn Schulz und dem Kino Ratingen für diesen Abend. Die Besucher waren sehr berührt und die anschließenden Gespräche haben  zu weiteren Veranstaltungen dieser Art angeregt.

 

Scheckübergabe Grenadier Kompanie 2019

Scheckübergabe der Grenadier Kompanie Ratingen

Am Samstag, den 20. Juli 2019 erhielt die Hospizbewegung Ratingen e.V. Besuch in ihren Räumen:   Die  Grenadier Kompanie ließ es sich nicht  nehmen, mit einer größeren Abordnung und sichtbarer Freude, persönlich einen Scheck über 700 € zugunsten unserer Arbeit zu übergeben. Auf diesem Weg möchte die Hospizbewegung Ratingen e.V. sich noch einmal herzlich für die  großzügige Zuwendung bedanken und wünscht viel Erfolg für das kommende Schützenfest.

Großzügige Spendenaktion der Fa. Hanfland Bedachungen GmbH

Anlässlich des 40jährigen Firmenjubiläums der Firma Hanfland Bedachungen GmbH  hatte Familie Hanfland den Wunsch, statt der üblichen Geschenke zugunsten der Hospizbewegung Ratingen spenden zu lassen. Frau Hanfland hatte sich anhand einiger Gespräche mit  Frau Pfankuchen , aber auch direkt in unseren Räumlichkeiten  ein Bild von der Arbeit der Hospizbewegung gemacht und somit ihren Entschluss gefestigt. Die Gäste der Jubiläumsfeier kamen ihrem Wunsch gerne und sehr großzügig nach. Die  Hospizbewegung freut sich über eine Spendensumme von 1500 €,  die der Arbeit der Hospizbewegung Ratingen zugute kommt. Wir bedanken uns sehr herzlich für diese Unterstützung. Wir wünschen für die Zukunft weiterhin ein glückliches Händchen.

Wie wollen wir sterben? Was würden wohl Jugendliche antworten, die ihr Leben vor sich haben ?

Aber auch;  „Wie wird die Antwort von alten Menschen sein, die wissen, dass wohl nur noch ein paar Jahre Leben vor ihnen liegen?” Wen könnte man denn dazu befragen?

Unsere Kooperationspartner,  die Alteneinrichtungen der St. Marien Krankenhaus GmbH in Ratingen, die seit vielen Jahren eine enge Kooperation mit der Liebfrauenschule Ratingen haben!

Hier haben sich oft schon Schülerinnen und Schüler mit Senioren der Heime in Gesprächen ausgetauscht. Heimleiter Horst Ramm und Sozialarbeiterin Frau Claudia Lewandowski halfen uns weiter (hier nochmal ein dickes Dankeschön) und knüpften den Kontakt zu Frau Pierczyk, Religionslehrerin einer 10ten Klasse der Liebfrauenschule.

Unsere Koordinatorin Judith Kohlstruck stellte  der Klasse die Arbeit der Hospizbewegung vor, die Schülerinnen überlegten sich im Anschluss Fragen. Am 12. Juni 2019 trafen sich rund 20 Schülerinnen  mit drei Senioren in drei Gesprächsgruppen. Schnell kam man zum Thema “ Leben, Sterben, Tod“ in überraschend  lockere Gespräche.

Nach dem Besuch im Altersheim möchte Frau Kohlstruck von den Schülerinnen wissen, ob und inwieweit die Gespräche etwas bei ihnen bewirkt haben. Die Schülerinnen waren  beeindruckt von der Lebensfreude und dem Lebensmut auch angesichts erlittener Schicksalsschläge der Senioren.

„Man muss sich gar nicht über alles so einen Kopf machen; was ist schon eine schlechte Note auf dem Zeugnis? Ich will jetzt gelassener und positiver in die Zukunft schauen“ , “Ich habe jetzt weniger Angst, über den Tod nachzudenken und zu sprechen.“ waren eine der vielen Antworten der Schülerinnen.

Alles in allem freut die Hospizbewegung sich über den regen Austausch der Generationen  anläßlich des Besuches.  Das Anliegen der Hospizbewegung war auch , Berührungsängste zu nehmen. Dies scheint gelungen. Gerne werden wir zu einem anderen Zeitpunkt weitere Besuche dieser Art planen.

Erfolgreiches Benefizkonzert mit Isabelle Kusari und Jun Zhao

Am vergangenen Sonntag, den 2.Juni 19, war es wieder soweit: in der Friedenskirche in der Hegelstraße konnten wir Frau Isabelle Kusari und Herrn Jun Zhao zu unserem Benefizkonzert begrüßen. Mehr als 50 Gäste, fast schon eine feste Fangemeinschaft, ließen sich von dem heißen Wetter nicht beirren und hatten so das Vergnügen, einem wunderbaren Konzert lauschen zu dürfen.

In gewohnter Weise hatte Frau Kusari liebevoll Texte und Lieder um das Thema „Was ist Liebe? aus verschiedenen Epochen und Ländern gewählt und auf ihre charmante Art dargeboten. Die herrliche Akustik in der Friedenskirche und die virtuose Unterstützung durch den preisgekrönten Pianisten Jun Zhao taten ihr Übriges. Das ein oder andere Lied lud zum Mitsingen ein und die Zeit verging wie im Flug. Die Zuhörer dankten es mit großzügigen Spenden von insgesamt 625,80 Euro.

Unser herzlicher Dank gilt der evangelischen Kirche für die Bereitstellung der Friedenkirche. Dank auch an den Küster, der für das leibliche Wohl der Gäste sorgte.

Unser besonderer Dank geht an Frau Isabelle Kusari und Herrn Jun Zhao. Beide sagten unmittelbar zu, unsere Arbeit auch im nächsten Jahr mit einem Benefizkonzert zu unterstützen. Wir hoffen, dies ebenfalls wieder in der Friedenskirche halten zu können. Und wir dürfen jetzt schon gespannt sein, welchem Thema sich Frau Kusari widmen wird.

Workshop im Sankt Marien Seniorenhaus

Judith Kohlstruck, leitende Koordinatorin der Ratinger Hospizbewegung, moderierte am 28. Mai 19 im Sankt Marien Seniorenhaus einen Workshop zum Thema Umgang mit trauernden Angehörigen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seniorenheime und des Krankenhauses.  Der Schwerpunkt lag auf der Berücksichtigung kultursensibler Besonderheiten und Aspekte.

Fortbildungen und Workshops dieser Art  werden regelmäßig von den Koordinatorinnen der Hospizbewegung angeboten. Sie sind Bestandteil der gemeinsamen Kooperation in der Begleitung palliativer Bewohner und Patienten.

“Wie wollen Sie sterben?”…..

….ist eine Frage, mit der die Hospizbewegung sich in diesem Jahr intensiv beschäftigt und auch Thema des nächsten Freundesbriefes. Deshalb machte sich eine kleine Abordnung des Arbeitskreises vergangenen Donnerstag, 16. Mai 19,  auf den Weg: das „letzte Hemd“ am Körper und Plakate zum Thema vor der Brust, in unserer Innenstadt Bürger und Bürgerinnen nach ihren Vorstellungen zu befragen.

Anfangs teils überrascht, war das Echo der Befragten durchweg positiv. Es kamen viele interessante Gespräche zustande. Zusammenfassend wurde diese Aktion sehr begrüßt, denn tatsächlich wurde festgestellt, dass man sich mit dem eigenen Tod bis dato gar nicht auseinandergesetzt habe. Zufrieden mit den Resultaten wird der Arbeitskreis die gesammelten Eindrücke im Freundesbrief verarbeiten. Man darf  gespannt sein.

 

Kleiner Mann mit großem Herz spendet 155 EURO für die Hospizbewegung

Natanael Hasselhoff ist erst 12 Jahre alt, lebt in Ratingen und spendet für die Hospizbewegung. Wie kommt ein Junge in dem Alter auf so eine Idee? Das wollten auch seine Eltern wissen. Natanael erzählte uns bei der Spendenübergabe seine Geschichte, die tatsächlich sehr kurz ist. Er nahm am 7. April 2019 am Citylauf in Lintorf teil und das mit ordentlich Motivation, denn vorab beschloss er, dass er nur laufe, wenn er gesponsert wird.

Gesagt getan! Er ging mit einer Liste herum und suchte Sponsoren. Voraussetzung war, dass er 5 km in 30 Minuten schaffen müsste. Diese Zeit schaffte Natanael mit etwas mehr als 28 Minuten und einem großen Grinsen im Gesicht: so konnte er von seinen Sponsoren das Geld einsammeln und uns, der Hospizbewegung, als Spende überreichen.

Seine Mutter informierte uns per E-Mail über den Spendenwunsch ihres Sohnes, stolze 155 Euro an die Hospizbewegung übergeben zu wollen. Den Jungen mit dem großen Herz mussten wir unbedingt persönlich kennen lernen und luden ihn in unsere Räume an der Bechemer Straße 1 ein. Der Vorstand selbst überreichte Natanael nach einem langen Gespräch eine Urkunde für sein Engagement, um sich für so viel Herz angemessen zu bedanken. Dank auch an alle Sponsoren, die Natanael unterstützt haben.

Death Comedy: Der Tod-“Zeitlos” in der Ratinger Trauerhalle des Beerdigungsinstitutes >Heimkehr<

Am vergangenen Freitag lud uns Herr Jacob , Beerdigungsinstitut Heimkehr, zu einem amüsanten Comedy-Abend ein; Aus Sicht des “Herrn Tod” und seiner Assistentin  “Exitussi” erhielten wir Gäste  äußerst unterhaltsame Eindrücke seines Arbeitsalltages  aus seiner Perspektive.  Wir bedanken uns sehr herzlich für den schönen Abend und besonders für die Spenden zugunsten der Hospizbewegung , die uns abschließend überreicht wurden.

Die “tolle 13” geht an Bord

Nein, nicht eine Seeräubertruppe, sondern 13 frisch ausgebildete ehrenamtliche Hospizhelferinnen und –helfer haben im Juli ihre Arbeit bei der Hospizbewegung begonnen. 11 Frauen und 2 Männer im Alter von 34 bis 67 Jahren haben ein halbes Jahr an unserem Befähigungskurs teilgenommen.  Im ersten Teil des Kurses haben Sie sich mit ihrer eigenen Biographie, ihren lebensgeschichtlichen Erfahrungen von Verlusten, Tod und Trauer beschäftigt. Im zweiten Teil des Kurses wurden sie dann durch Fachreferenten in unterschiedlichen Themenbereichen geschult. Themen waren hierbei unter anderem: Palliativmedizin, Gesprächsführung, Patientenverfügung, aber auch der sensible Umgang mit Angehörigen und deren Nöten und die eigene Selbstsorge. Judith Kohlstruck hat als Koordinatorin den Kurs geleitet und war selbst als Referentin in einigen Themenfeldern tätig.

„Es macht immer wieder sehr viel Freude zu sehen, wie die Menschen sich untereinander öffnen, wie aus ihnen in diesen Wochen eine vertraute Gruppe wird. Das Besondere in diesem Jahr war, dass wir keinerlei Werbung für den Kurs machen mussten. Die Menschen meldeten sich alle von alleine bei uns im Büro und bewarben sich für den Kurs. Das zeigt, dass wir als Hospizbewegung eine gute Arbeit machen und inzwischen doch sehr bekannt sind. Außerdem kann man eine Entwicklung beobachten: unsere Mitarbeitenden werden immer jünger und mehr Männer wollen bei uns mitarbeiten, was mich sehr froh macht, da unsere männlichen Patienten sich oft Männer als Begleiter wünschen.

Alle 13 arbeiten nun nach dem Kursende mit. Sie haben die Gruppe der ehrenamtlichen Hospizmitarbeitenden auf über 70 Personen vergrößert.

 

 

Erfolgreicher Weihnachtsmarkt 2018

Am vergangenen Sonntag ließen es sich unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht nehmen, auf dem Weihnachtsmarkt der Kirchengemeinde  Sankt Peter und Paul trotz des schlechten Wetters Leckereien und andere Kleinigkeiten zugunsten der Hospizbewegung zu verkaufen. Dabei kamen Einnahmen von rund  300,00 € zustande. Herzlichen Dank für diesen Einsatz.

Mitsubishi Electric unterstützt Hospizbewegung Ratingen

  • Scheck über 10.000 Euro zur Unterstützung der Arbeit überreicht
  • Hospizbewegung Ratingen e.V. auf Spenden zur Finanzierung der Arbeit angewiesen
  • Wertvolle Arbeit der Hospizbewegung immer wieder in Medien gewürdigt 

Ratingen, 13. November 2018 – Mit der diesjährigen Weihnachtsspende in Höhe von 10.000 Euro unterstützt Mitsubishi Electric, Living Environment Systems die Hospizbewegung Ratingen e.V.. Stellvertretend für das Unternehmen überreichte Gerd Hofer, Vertriebsleiter Deutschland einen Scheck an Ingrid Overbeck, Vorsitzende der Hospizbewegung Ratingen und Judith Kohlstruck, leitende Koordinatorin.

„Um unsere Arbeit für sterbende Menschen durchführen zu können, sind wir auf Spenden wie beispielsweise von Mitsubishi Electric angewiesen“, so Kohlstruck.

„Wir sehen unsere Weihnachtsspende in diesem Jahr ebenfalls als Anerkennung für die einfühlsame Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen“, so Hofer. Das Ratinger Unternehmen verzichtet zugunsten der Unterstützung der örtlichen Hospizbewegung auf Kundenpräsente zum Jahresabschluss. „Wir handeln damit auch im Sinne unserer Kunden, die ein derartiges soziales Engagement genauso wie wir würdigen und durch ihren Verzicht einen Beitrag leisten“, so Hofer abschließend.

 

 

“Eine Millionen Sterne” für eine gerechtere Welt

Die Solidarität für Menschen in Not – hier und weltweit – bekundeten am 17. November viele Ratinger Bürgerinnen und Bürger zentral auf dem Kirchplatz von St. Peter und Paul. Diese Veranstaltung wurde  wie bereits in den vergangenen Jahren organisiert durch den Stadt-Caritaskreis. Viele Sterne in allen Formen und Farben, dargestellt mittels Kerzen leuchteten auf dem Platz; neben Herrn  Keppler der Caritas, Herrn Gassen als Gemeindereferent  der Pfarrei St. Peter und Paul und Herrn Bürgermeister Pesch trugen auch Kindergärten und viele andere, so  auch die Hosizbewegung mit Texten und Liedern zu dieser stimmungsvollen Veranstaltung bei.