Kategorie: Aktuelles

Spende der der Kultur- und Altenpflegestiftung der Sparkasse Ratingen

Bereits am 23. Juni 2020 konnte die Hospizbewegung Ratingen e.V. sich über eine Spende der Kultur- und Altenpflegestiftung der Sparkasse Ratingen in Höhe  von 3.000 Euro freuen. Die Stiftung hat damit die Anschaffung eines Pavillons für die Öffentlichkeitsarbeit ermöglicht. Wir hoffen sehr, dass dieser bald zum Einsatz kommen kann.

Weiterhin wird die Spende der Ausbildung unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen zugute kommen, die in regelmäßigen Abständen von erfahrenen Supervisor*innen unterstützt werden.

Unseren herzlichen Dank auf diesem Wege dafür.

Spende der SAPV Niederberg

Auch die die SAPV ( Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung ) Niederberg hat der Hospizbewegung eine großzügige Spende in Höhe von 10.000 € zukommen lassen. Mit dieser Spende hofft die SAPV, ” gerade in diesen  schwierigen Zeiten  einen Beitrag leisten zu können, die unterstützenden Maßnahmen der Hospizbewegung ein wenig leichter zu machen”, so Herr Hähnel, Geschäftsführer der SAPV.  Seit nun mehr als 10 Jahren arbeiten die Hospizbewegung Ratingen und die SAPV Hand in Hand;  Die Hospizbewegung Ratingen bedankt  sich sehr für die erhaltene Spende und freut sich weiterhin auf vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Reicher Geldsegen für die Hospizbewegung Ratingen von zahlreichen Ratinger Zahnärzten

„Wir sind überwältigt“ So kommentiert die Vorstandsvorsitzende der Hospizbewegung Ratingen Dagmar Argow die Spendensumme in Höhe von 128.457,13€.

Seit 2001 spendet eine Gruppe von inzwischen rund 20 Zahnartpraxen regelmäßig für die Hospizbewegung Ratingen. Die engagierten Ärzte fragen ihre Patienten, ob sie entnommenes Zahngold selbst behalten oder für diesen guten Zweck spenden wollen.

Der diesjährige Betrag übersteigt alle Summen der Vorjahre. Der Begründer und Sprecher der Gruppe Dr. Brinkmann ist ebenfalls sehr stolz: „Das hätten wir nicht erwartet, dass eine solche Summe zusammenkommt.“

Wir bedanken uns sehr herzlich, dass durch die Großzügigkeit aller Beteiligten die Arbeit der Hospizbewegung so unterstützt wird.

 

Hospizbewegung Ratingen bietet Notfallverfügung zu COVID-19/”Corona-Virus” an

Die Hospizbewegung Ratingen hat in Zusammenarbeit mit dem bekannten Medizinjuristen Wolfgang Putz eine Notfallverfügung für Covid 19 Patienten entwickelt.

„Viele Menschen sind in diesen Wochen verunsichert, ob ihre vielleicht vor Jahren erstellte Patientenverfügung auch im Fall einer Erkrankung mit Covid 19 gilt“, so die leitende Koordinatorin Judith Kohlstruck. “Gerade für betagte Menschen stellt sich die Frage, ob sie überhaupt eine künstliche Beatmung wollen und was die Alternativen zu einer solchen sein könnten.“

Das Formular der Notfallverfügung ist sehr übersichtlich und kann der Patientenverfügung beigefügt werden. Mehrere geschulte Mitarbeitende der Hospizbewegung stehen für telefonische oder Video-Beratungen zur Verfügung und überprüfen auch vorhandene Patientenverfügungen. Hier können Sie das Formular auch direkt herunterladen.

Selbstverständlich steht die Hospizbewegung Ratingen auch in Zeiten von Corona den Ratinger Bürgerinnen und Bürgern jederzeit für Beratungen und Begleitungen zur Verfügung.

Weitere Informationen und Kontakt unter 02102-23847 oder info@hospizbewegung-ratingen.de.

 

 

Jubiläumsjahr 2020 im Zeichen von Corona

Wie haben wir zu Beginn dieses Jahres voller Freude auf die Ereignisse geschaut, die wir mit Ihnen im Laufe dieses Jahres begehen wollten.

Die ersten Vorbereitungen wurden bereits getroffen; in unserem Leporello, unserem Jubiläumsprogramm, haben wir unsere Veranstaltungen für Sie angekündigt. Nach und nach müssen wir diese nun absagen, so leider auch die Feier zu unserem 25jährigen Jubiläum im September 2020.

Aufgrund der aktuellen Situation bleibt ungewiss, wie sich das gesellschaftliche Leben bis dahin gestaltet, ebenso, wie diese sich auf unser aller Gemüt auswirkt. Sorgenvoll schauen wir auf die Entwicklungen.

Wir hoffen aber, dass wir und sie alle diese Zeit unbeschadet überstehen. Wir wünschen Ihnen, dass Sie gesund bleiben. Wir sind für Sie da !

Telefonische Begleitung in Zeiten von Corona

Sie sind selbst erkrankt oder haben einen an Corona erkrankten Nahestehenden?

Wir, das sind mehr als 20 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Hospizbewegung. Wir sind geschult und haben einen großen Erfahrungsschatz in der Begleitung von Schwerstkranken und ihren Nahestehenden.

Corona hat unser aller Leben verändert. Jetzt, wo so viele Menschen sich Nähe, einfach eine Umarmung wünschen, Halt suchen, müssen wir Distanz wahren.

Das ist für uns alle sehr schwierig. Dennoch können wir, wie auch andere soziale Einrichtungen unserer Stadt,  für Sie da sein. Wir wollen Ihnen unser Ohr und unsere Zeit schenken. So möchten wir Sie begleiten in dieser schweren Zeit, in der sich die Ereignisse in unser aller Leben überschlagen.

Scheuen Sie sich nicht, rufen Sie uns einfach an unter: 02102 2 38 47, wir leiten Sie umgehend weiter an unsere Mitarbeiter*innen, die für Gespräche mit Ihnen da sind.

Sofern in anderem Zusammenhang Gesprächsbedarf besteht, stehen Ihnen auch folgende Kontakte zur Verfügung: 200327-fwb-angebote-übersicht-Miteinander freiwilligenbörse ratingen

 

 

 

Lesung im Kino “So sterben wir” von und mit Roland Schulz

Am Montag, den 4. November 2019 , lud die Hospizbewegung Ratingen in Kooperation mit der Altstadt Buchhandlung zu einer Lesung in das Kino Ratingen ein. Vor ausverkauftem Haus stellte Herr Schulz sehr einfühlsam sein Buch “So sterben wir” vor:

Was passiert mit deinem Körper, wenn du stirbst? Was fühlst du – Trauer, Schmerz? Und dann, wenn dein Herzschlag verstummt ist? Was geschieht mit deinem Leichnam, bis du bestattet wirst? Wie wird man um dich trauern?  Sterben, Tod und Trauer sind unumgänglich, für jeden von uns. Und doch wissen wir kaum etwas darüber.

Roland Schulz findet in seinem aufwendig recherchierten Buch kraftvolle Worte voller Menschlichkeit für das Unbeschreibliche und gibt Antworten auf die tiefsten Fragen des Lebens.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Altstadt Buchhandlung, expl. bei Herrn Rabanus und seinen Mitarbeiter*innen, bei Herrn Schulz und dem Kino Ratingen für diesen Abend. Die Besucher waren sehr berührt und die anschließenden Gespräche haben  zu weiteren Veranstaltungen dieser Art angeregt.

 

Scheckübergabe Grenadier Kompanie 2019

Scheckübergabe der Grenadier Kompanie Ratingen

Am Samstag, den 20. Juli 2019 erhielt die Hospizbewegung Ratingen e.V. Besuch in ihren Räumen:   Die  Grenadier Kompanie ließ es sich nicht  nehmen, mit einer größeren Abordnung und sichtbarer Freude, persönlich einen Scheck über 700 € zugunsten unserer Arbeit zu übergeben. Auf diesem Weg möchte die Hospizbewegung Ratingen e.V. sich noch einmal herzlich für die  großzügige Zuwendung bedanken und wünscht viel Erfolg für das kommende Schützenfest.

Großzügige Spendenaktion der Fa. Hanfland Bedachungen GmbH

Anlässlich des 40jährigen Firmenjubiläums der Firma Hanfland Bedachungen GmbH  hatte Familie Hanfland den Wunsch, statt der üblichen Geschenke zugunsten der Hospizbewegung Ratingen spenden zu lassen. Frau Hanfland hatte sich anhand einiger Gespräche mit  Frau Pfankuchen , aber auch direkt in unseren Räumlichkeiten  ein Bild von der Arbeit der Hospizbewegung gemacht und somit ihren Entschluss gefestigt. Die Gäste der Jubiläumsfeier kamen ihrem Wunsch gerne und sehr großzügig nach. Die  Hospizbewegung freut sich über eine Spendensumme von 1500 €,  die der Arbeit der Hospizbewegung Ratingen zugute kommt. Wir bedanken uns sehr herzlich für diese Unterstützung. Wir wünschen für die Zukunft weiterhin ein glückliches Händchen.

Wie wollen wir sterben? Was würden wohl Jugendliche antworten, die ihr Leben vor sich haben ?

Aber auch;  „Wie wird die Antwort von alten Menschen sein, die wissen, dass wohl nur noch ein paar Jahre Leben vor ihnen liegen?” Wen könnte man denn dazu befragen?

Unsere Kooperationspartner,  die Alteneinrichtungen der St. Marien Krankenhaus GmbH in Ratingen, die seit vielen Jahren eine enge Kooperation mit der Liebfrauenschule Ratingen haben!

Hier haben sich oft schon Schülerinnen und Schüler mit Senioren der Heime in Gesprächen ausgetauscht. Heimleiter Horst Ramm und Sozialarbeiterin Frau Claudia Lewandowski halfen uns weiter (hier nochmal ein dickes Dankeschön) und knüpften den Kontakt zu Frau Pierczyk, Religionslehrerin einer 10ten Klasse der Liebfrauenschule.

Unsere Koordinatorin Judith Kohlstruck stellte  der Klasse die Arbeit der Hospizbewegung vor, die Schülerinnen überlegten sich im Anschluss Fragen. Am 12. Juni 2019 trafen sich rund 20 Schülerinnen  mit drei Senioren in drei Gesprächsgruppen. Schnell kam man zum Thema “ Leben, Sterben, Tod“ in überraschend  lockere Gespräche.

Nach dem Besuch im Altersheim möchte Frau Kohlstruck von den Schülerinnen wissen, ob und inwieweit die Gespräche etwas bei ihnen bewirkt haben. Die Schülerinnen waren  beeindruckt von der Lebensfreude und dem Lebensmut auch angesichts erlittener Schicksalsschläge der Senioren.

„Man muss sich gar nicht über alles so einen Kopf machen; was ist schon eine schlechte Note auf dem Zeugnis? Ich will jetzt gelassener und positiver in die Zukunft schauen“ , “Ich habe jetzt weniger Angst, über den Tod nachzudenken und zu sprechen.“ waren eine der vielen Antworten der Schülerinnen.

Alles in allem freut die Hospizbewegung sich über den regen Austausch der Generationen  anläßlich des Besuches.  Das Anliegen der Hospizbewegung war auch , Berührungsängste zu nehmen. Dies scheint gelungen. Gerne werden wir zu einem anderen Zeitpunkt weitere Besuche dieser Art planen.

Erfolgreiches Benefizkonzert mit Isabelle Kusari und Jun Zhao

Am vergangenen Sonntag, den 2.Juni 19, war es wieder soweit: in der Friedenskirche in der Hegelstraße konnten wir Frau Isabelle Kusari und Herrn Jun Zhao zu unserem Benefizkonzert begrüßen. Mehr als 50 Gäste, fast schon eine feste Fangemeinschaft, ließen sich von dem heißen Wetter nicht beirren und hatten so das Vergnügen, einem wunderbaren Konzert lauschen zu dürfen.

In gewohnter Weise hatte Frau Kusari liebevoll Texte und Lieder um das Thema „Was ist Liebe? aus verschiedenen Epochen und Ländern gewählt und auf ihre charmante Art dargeboten. Die herrliche Akustik in der Friedenskirche und die virtuose Unterstützung durch den preisgekrönten Pianisten Jun Zhao taten ihr Übriges. Das ein oder andere Lied lud zum Mitsingen ein und die Zeit verging wie im Flug. Die Zuhörer dankten es mit großzügigen Spenden von insgesamt 625,80 Euro.

Unser herzlicher Dank gilt der evangelischen Kirche für die Bereitstellung der Friedenkirche. Dank auch an den Küster, der für das leibliche Wohl der Gäste sorgte.

Unser besonderer Dank geht an Frau Isabelle Kusari und Herrn Jun Zhao. Beide sagten unmittelbar zu, unsere Arbeit auch im nächsten Jahr mit einem Benefizkonzert zu unterstützen. Wir hoffen, dies ebenfalls wieder in der Friedenskirche halten zu können. Und wir dürfen jetzt schon gespannt sein, welchem Thema sich Frau Kusari widmen wird.

Workshop im Sankt Marien Seniorenhaus

Judith Kohlstruck, leitende Koordinatorin der Ratinger Hospizbewegung, moderierte am 28. Mai 19 im Sankt Marien Seniorenhaus einen Workshop zum Thema Umgang mit trauernden Angehörigen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seniorenheime und des Krankenhauses.  Der Schwerpunkt lag auf der Berücksichtigung kultursensibler Besonderheiten und Aspekte.

Fortbildungen und Workshops dieser Art  werden regelmäßig von den Koordinatorinnen der Hospizbewegung angeboten. Sie sind Bestandteil der gemeinsamen Kooperation in der Begleitung palliativer Bewohner und Patienten.

“Wie wollen Sie sterben?”…..

….ist eine Frage, mit der die Hospizbewegung sich in diesem Jahr intensiv beschäftigt und auch Thema des nächsten Freundesbriefes. Deshalb machte sich eine kleine Abordnung des Arbeitskreises vergangenen Donnerstag, 16. Mai 19,  auf den Weg: das „letzte Hemd“ am Körper und Plakate zum Thema vor der Brust, in unserer Innenstadt Bürger und Bürgerinnen nach ihren Vorstellungen zu befragen.

Anfangs teils überrascht, war das Echo der Befragten durchweg positiv. Es kamen viele interessante Gespräche zustande. Zusammenfassend wurde diese Aktion sehr begrüßt, denn tatsächlich wurde festgestellt, dass man sich mit dem eigenen Tod bis dato gar nicht auseinandergesetzt habe. Zufrieden mit den Resultaten wird der Arbeitskreis die gesammelten Eindrücke im Freundesbrief verarbeiten. Man darf  gespannt sein.