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15 neue Trauerbegleiterinnen gehen an den Start

Am 19. Juni 2021 beendeten 15 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen den Ausbildungskurs zur ehrenamtlichen Trauerbegleiterin.

Eigentlich sollte der Kurs mit rund 100 Unterrichtsstunden eine halbes Jahr dauern. Aufgrund der Lockdowns wurden daraus 16 Monate. Die Ausbildung erfolgte nach den Richtlinien des Bundesverbandes Trauerbegleitung und wurde durch die erfahrene Trauerbegleiterin Sabine Bellasio durchgeführt.

„ Alle Mitarbeiterinnen sind hochmotiviert und freuen sich auf ihre Mitarbeit in unserem Trauercafé und den Einzeltrauerbegleitungen.  Gerade jetzt, wo unsere Präsenzveranstaltungen wieder anlaufen, sind wir sehr froh für diese Unterstützung in diesem wichtigen Arbeitsbereich“ , so die leitende Koordinatorin Judith Kohlstruck.

Nachruf Frau Anne Eichblatt

Die Hospizbewegung Ratingen e.V. trauert um die langjährige Mitarbeiterin

 

Anne Eichblatt

 

Anne Eichblatt war seit 2012 ehrenamtliche Hospizhelferin. Neben ihrer Tätigkeit als Sterbe- und Trauerbegleiterin, gehörte sie auch zum Redaktionsteam des jährlich erscheinenden Freundesbriefes. „Erst wenn auch die letzte Formulierung perfekt saß, durfte ein Artikel von Frau Eichblatt erscheinen“, erinnert sich Frau Gerlinde Marzi an die gemeinsame Arbeit. Menschen für die Themen der Hospizbewegung zu sensibilisieren lag Frau Eichblatt sehr am Herzen.

Als „Sandwichwoman“ war Frau Eichblatt bei der Straßenaktion „Wie wollen Sie sterben?“ im Jahr 2019 der Hingucker.Frau Eichblatt

Frau Eichblatt verstarb am 27. Mai 2021 nach kurzer schwerer Krankheit.

 

Wir vermissen sie sehr mit ihrer klaren Sichtweise, ihrem Stolz und ihrer unbedingten Zugewandtheit gegenüber den Kranken und Trauernden.

Für alle Mitarbeiter*innnen

Judith Kohlstruck

 

 

Die Hospizbewegung Ratingen gedenkt der Verstorbenen und der Opfer der Coronapandemie

Seit über einem Jahr bestimmt die Coronapandemie weltweit das Leben. Das Virus hat viele Opfer gekostet und fordert weiter seinen Tribut: Menschen sind verstorben – oft in großer Einsamkeit. Hinterbliebene fanden keinen Raum, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Kindern und Jugendlichen fehlt die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen. Eltern mühen sich oft über die eigene Belastungsgrenze hinaus, Kinderbetreuung und Arbeit zu vereinbaren. Unternehmen sehen durch die Regelungen des Lockdowns ihre Existenz und ihr Lebenswerk infrage gestellt.

Am 18. April 2021 findet in Berlin unter Teilnahme von Bundespräsident Steinmeier ein ökumenischer Gedenkgottesdienst der beiden großen Kirchen statt, um der Verstorbenen der Coronapandemie zu gedenken.

Die Hospizbewegung wird mit ihren Mitarbeiter*innen der Verstorbenen und Opfer gedenken, alle Mitarbeiter*innen werden  am Sonntagabend eine Kerze in ihre Fenster stellen.

Die Ratinger Bürger*innen sind herzlich eingeladen,  sich an diesem Gedenken zu beteiligen.

Hospizarbeit in Corona Zeiten- So viel Schutz wie nötig bei so viel Begleitung wie möglich für Menschen am Lebensende

Auch die Hospizbewegung Ratingen ist in ihrer täglichen Arbeit stark von dem Lockdown-Light betroffen.

„ Wir haben aus dem Lockdown im Frühjahr gelernt und sind jetzt viel besser gerüstet, als noch vor einem halben Jahr.“ so Judith Kohlstruck, die leitende Koordinatorin der Hospizbewegung Ratingen, „ Alle unsere Mitarbeiter*innen sind inzwischen gut geschult und mit den notwendigen FFP2 Masken ausgestattet, um weiterhin Menschen am Lebensende besuchen zu können.“

Leider müssen einige Veranstaltungen ausfallen:

  • Die Mitgliederversammlung am 12. November wird in das kommende Jahr verschoben.
  • Das monatliche Trauercafé am 22. November kann leider nicht stattfinden. Stattdessen bietet die Hospizbewegung Trauereinzelgespräche für Betroffene an, auch gerne telefonisch oder per Video, falls dies gewünscht wird.
  • Am 23. November wird wieder ein „Letzte Hilfe”-Kurs online stattfinden. Interessenten können sich sowohl unter 02102-23847 oder unter kohlstruck@hospizbewegung-ratingen.de anmelden.

„Auch wenn diese digitalen Zugangswege für manchen erst einmal ungewohnt sind, hoffen wir damit den Kontakt zu den Ratinger Bürger*innen nicht zu  verlieren und die Möglichkeit zu geben, in Zeiten der Kontaktbeschränkung für Sorgen und Nöte da zu sein.“

Welthospiztag 2020

Wider Erwarten hat das Wetter mitgespielt:

Gutgelaunt und trocken konnten Mitarbeiter*innen   der Hospizbewegung Ratingen und Vertreter des St. Marien Krankenhauses   am vergangenen Samstag, 10. Oktober 2020 anlässlich des Welthospiztages Ihre hospizliche Arbeit in Ratingen vorstellen.

Dazu gab es nun einen ausführlichen Bericht in der lokalen Presse , den wir Ihnen per Link gerne zur Verfügung stellen möchten:

https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/hospizbewegung-ratingen-wird-25-jahre-alt_aid-53900247

 

 

Spende des Förderverein SAPV Kreis Mettmann e.V.

Auch der Förderverein SAPV Kreis Mettmann e.V. unterstützt die Hospizbewegung Ratingen e.V. immer wieder  mit Spenden und trägt somit einen wertvollen Anteil zu unserer Arbeit bei.  Im Juni diesen Jahres dürfen wir uns über 5.000 Euro freuen, die in die Ausbildung neuer ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen einfließen werden.  Auch im Zusammenhang mit der Corona Pandemie konnte die Spende sinnvoll verwendet werden.

Herzlichen Dank  dafür auf diesem Wege!

 

Spende der Kultur- und Altenpflegestiftung der Sparkasse Ratingen

Bereits am 23. Juni 2020 konnte die Hospizbewegung Ratingen e.V. sich über eine Spende der Kultur- und Altenpflegestiftung der Sparkasse Ratingen in Höhe  von 3.000 Euro freuen. Die Stiftung hat damit die Anschaffung eines Pavillons für die Öffentlichkeitsarbeit ermöglicht. Wir hoffen sehr, dass dieser bald zum Einsatz kommen kann.

Weiterhin wird die Spende der Ausbildung unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen zugute kommen, die in regelmäßigen Abständen von erfahrenen Supervisor*innen unterstützt werden.

Unseren herzlichen Dank auf diesem Wege dafür.

Spende der SAPV Niederberg

Auch die die SAPV ( Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung ) Niederberg hat der Hospizbewegung eine großzügige Spende in Höhe von 10.000 € zukommen lassen. Mit dieser Spende hofft die SAPV, ” gerade in diesen  schwierigen Zeiten  einen Beitrag leisten zu können, die unterstützenden Maßnahmen der Hospizbewegung ein wenig leichter zu machen”, so Herr Hähnel, Geschäftsführer der SAPV.  Seit nun mehr als 10 Jahren arbeiten die Hospizbewegung Ratingen und die SAPV Hand in Hand;  Die Hospizbewegung Ratingen bedankt  sich sehr für die erhaltene Spende und freut sich weiterhin auf vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Reicher Geldsegen für die Hospizbewegung Ratingen von zahlreichen Ratinger Zahnärzten

„Wir sind überwältigt“ So kommentiert die Vorstandsvorsitzende der Hospizbewegung Ratingen Dagmar Argow die Spendensumme in Höhe von 128.457,13€.

Seit 2001 spendet eine Gruppe von inzwischen rund 20 Zahnartpraxen regelmäßig für die Hospizbewegung Ratingen. Die engagierten Ärzte fragen ihre Patienten, ob sie entnommenes Zahngold selbst behalten oder für diesen guten Zweck spenden wollen.

Der diesjährige Betrag übersteigt alle Summen der Vorjahre. Der Begründer und Sprecher der Gruppe Dr. Brinkmann ist ebenfalls sehr stolz: „Das hätten wir nicht erwartet, dass eine solche Summe zusammenkommt.“

Wir bedanken uns sehr herzlich, dass durch die Großzügigkeit aller Beteiligten die Arbeit der Hospizbewegung so unterstützt wird.

 

Hospizbewegung Ratingen bietet Notfallverfügung zu COVID-19/”Corona-Virus” an

Die Hospizbewegung Ratingen hat in Zusammenarbeit mit dem bekannten Medizinjuristen Wolfgang Putz eine Notfallverfügung für Covid 19 Patienten entwickelt.

„Viele Menschen sind in diesen Wochen verunsichert, ob ihre vielleicht vor Jahren erstellte Patientenverfügung auch im Fall einer Erkrankung mit Covid 19 gilt“, so die leitende Koordinatorin Judith Kohlstruck. “Gerade für betagte Menschen stellt sich die Frage, ob sie überhaupt eine künstliche Beatmung wollen und was die Alternativen zu einer solchen sein könnten.“

Das Formular der Notfallverfügung ist sehr übersichtlich und kann der Patientenverfügung beigefügt werden. Mehrere geschulte Mitarbeitende der Hospizbewegung stehen für telefonische oder Video-Beratungen zur Verfügung und überprüfen auch vorhandene Patientenverfügungen. Hier können Sie das Formular auch direkt herunterladen.

Selbstverständlich steht die Hospizbewegung Ratingen auch in Zeiten von Corona den Ratinger Bürgerinnen und Bürgern jederzeit für Beratungen und Begleitungen zur Verfügung.

Weitere Informationen und Kontakt unter 02102-23847 oder info@hospizbewegung-ratingen.de.

 

 

Jubiläumsjahr 2020 im Zeichen von Corona

Wie haben wir zu Beginn dieses Jahres voller Freude auf die Ereignisse geschaut, die wir mit Ihnen im Laufe dieses Jahres begehen wollten.

Die ersten Vorbereitungen wurden bereits getroffen; in unserem Leporello, unserem Jubiläumsprogramm, haben wir unsere Veranstaltungen für Sie angekündigt. Nach und nach müssen wir diese nun absagen, so leider auch die Feier zu unserem 25jährigen Jubiläum im September 2020.

Aufgrund der aktuellen Situation bleibt ungewiss, wie sich das gesellschaftliche Leben bis dahin gestaltet, ebenso, wie diese sich auf unser aller Gemüt auswirkt. Sorgenvoll schauen wir auf die Entwicklungen.

Wir hoffen aber, dass wir und sie alle diese Zeit unbeschadet überstehen. Wir wünschen Ihnen, dass Sie gesund bleiben. Wir sind für Sie da !

Telefonische Begleitung in Zeiten von Corona

Sie sind selbst erkrankt oder haben einen an Corona erkrankten Nahestehenden?

Wir, das sind mehr als 20 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Hospizbewegung. Wir sind geschult und haben einen großen Erfahrungsschatz in der Begleitung von Schwerstkranken und ihren Nahestehenden.

Corona hat unser aller Leben verändert. Jetzt, wo so viele Menschen sich Nähe, einfach eine Umarmung wünschen, Halt suchen, müssen wir Distanz wahren.

Das ist für uns alle sehr schwierig. Dennoch können wir, wie auch andere soziale Einrichtungen unserer Stadt,  für Sie da sein. Wir wollen Ihnen unser Ohr und unsere Zeit schenken. So möchten wir Sie begleiten in dieser schweren Zeit, in der sich die Ereignisse in unser aller Leben überschlagen.

Scheuen Sie sich nicht, rufen Sie uns einfach an unter: 02102 2 38 47, wir leiten Sie umgehend weiter an unsere Mitarbeiter*innen, die für Gespräche mit Ihnen da sind.

Sofern in anderem Zusammenhang Gesprächsbedarf besteht, stehen Ihnen auch folgende Kontakte zur Verfügung: 200327-fwb-angebote-übersicht-Miteinander freiwilligenbörse ratingen

 

 

 

Lesung im Kino “So sterben wir” von und mit Roland Schulz

Am Montag, den 4. November 2019 , lud die Hospizbewegung Ratingen in Kooperation mit der Altstadt Buchhandlung zu einer Lesung in das Kino Ratingen ein. Vor ausverkauftem Haus stellte Herr Schulz sehr einfühlsam sein Buch “So sterben wir” vor:

Was passiert mit deinem Körper, wenn du stirbst? Was fühlst du – Trauer, Schmerz? Und dann, wenn dein Herzschlag verstummt ist? Was geschieht mit deinem Leichnam, bis du bestattet wirst? Wie wird man um dich trauern?  Sterben, Tod und Trauer sind unumgänglich, für jeden von uns. Und doch wissen wir kaum etwas darüber.

Roland Schulz findet in seinem aufwendig recherchierten Buch kraftvolle Worte voller Menschlichkeit für das Unbeschreibliche und gibt Antworten auf die tiefsten Fragen des Lebens.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Altstadt Buchhandlung, expl. bei Herrn Rabanus und seinen Mitarbeiter*innen, bei Herrn Schulz und dem Kino Ratingen für diesen Abend. Die Besucher waren sehr berührt und die anschließenden Gespräche haben  zu weiteren Veranstaltungen dieser Art angeregt.