Kategorie: Presse und Öffentlichkeit

Die Hospizbewegung Ratingen gedenkt der Verstorbenen und der Opfer der Coronapandemie

Seit über einem Jahr bestimmt die Coronapandemie weltweit das Leben. Das Virus hat viele Opfer gekostet und fordert weiter seinen Tribut: Menschen sind verstorben – oft in großer Einsamkeit. Hinterbliebene fanden keinen Raum, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Kindern und Jugendlichen fehlt die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen. Eltern mühen sich oft über die eigene Belastungsgrenze hinaus, Kinderbetreuung und Arbeit zu vereinbaren. Unternehmen sehen durch die Regelungen des Lockdowns ihre Existenz und ihr Lebenswerk infrage gestellt.

Am 18. April 2021 findet in Berlin unter Teilnahme von Bundespräsident Steinmeier ein ökumenischer Gedenkgottesdienst der beiden großen Kirchen statt, um der Verstorbenen der Coronapandemie zu gedenken.

Die Hospizbewegung wird mit ihren Mitarbeiter*innen der Verstorbenen und Opfer gedenken, alle Mitarbeiter*innen werden  am Sonntagabend eine Kerze in ihre Fenster stellen.

Die Ratinger Bürger*innen sind herzlich eingeladen,  sich an diesem Gedenken zu beteiligen.

Hospizarbeit in Corona Zeiten- So viel Schutz wie nötig bei so viel Begleitung wie möglich für Menschen am Lebensende

Auch die Hospizbewegung Ratingen ist in ihrer täglichen Arbeit stark von dem Lockdown-Light betroffen.

„ Wir haben aus dem Lockdown im Frühjahr gelernt und sind jetzt viel besser gerüstet, als noch vor einem halben Jahr.“ so Judith Kohlstruck, die leitende Koordinatorin der Hospizbewegung Ratingen, „ Alle unsere Mitarbeiter*innen sind inzwischen gut geschult und mit den notwendigen FFP2 Masken ausgestattet, um weiterhin Menschen am Lebensende besuchen zu können.“

Leider müssen einige Veranstaltungen ausfallen:

  • Die Mitgliederversammlung am 12. November wird in das kommende Jahr verschoben.
  • Das monatliche Trauercafé am 22. November kann leider nicht stattfinden. Stattdessen bietet die Hospizbewegung Trauereinzelgespräche für Betroffene an, auch gerne telefonisch oder per Video, falls dies gewünscht wird.
  • Am 23. November wird wieder ein „Letzte Hilfe”-Kurs online stattfinden. Interessenten können sich sowohl unter 02102-23847 oder unter kohlstruck@hospizbewegung-ratingen.de anmelden.

„Auch wenn diese digitalen Zugangswege für manchen erst einmal ungewohnt sind, hoffen wir damit den Kontakt zu den Ratinger Bürger*innen nicht zu  verlieren und die Möglichkeit zu geben, in Zeiten der Kontaktbeschränkung für Sorgen und Nöte da zu sein.“

Welthospiztag 2020

Wider Erwarten hat das Wetter mitgespielt:

Gutgelaunt und trocken konnten Mitarbeiter*innen   der Hospizbewegung Ratingen und Vertreter des St. Marien Krankenhauses   am vergangenen Samstag, 10. Oktober 2020 anlässlich des Welthospiztages Ihre hospizliche Arbeit in Ratingen vorstellen.

Dazu gab es nun einen ausführlichen Bericht in der lokalen Presse , den wir Ihnen per Link gerne zur Verfügung stellen möchten:

https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/hospizbewegung-ratingen-wird-25-jahre-alt_aid-53900247

 

 

Spende des Förderverein SAPV Kreis Mettmann e.V.

Auch der Förderverein SAPV Kreis Mettmann e.V. unterstützt die Hospizbewegung Ratingen e.V. immer wieder  mit Spenden und trägt somit einen wertvollen Anteil zu unserer Arbeit bei.  Im Juni diesen Jahres dürfen wir uns über 5.000 Euro freuen, die in die Ausbildung neuer ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen einfließen werden.  Auch im Zusammenhang mit der Corona Pandemie konnte die Spende sinnvoll verwendet werden.

Herzlichen Dank  dafür auf diesem Wege!

 

Spende der Kultur- und Altenpflegestiftung der Sparkasse Ratingen

Bereits am 23. Juni 2020 konnte die Hospizbewegung Ratingen e.V. sich über eine Spende der Kultur- und Altenpflegestiftung der Sparkasse Ratingen in Höhe  von 3.000 Euro freuen. Die Stiftung hat damit die Anschaffung eines Pavillons für die Öffentlichkeitsarbeit ermöglicht. Wir hoffen sehr, dass dieser bald zum Einsatz kommen kann.

Weiterhin wird die Spende der Ausbildung unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen zugute kommen, die in regelmäßigen Abständen von erfahrenen Supervisor*innen unterstützt werden.

Unseren herzlichen Dank auf diesem Wege dafür.

Spende der SAPV Niederberg

Auch die die SAPV ( Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung ) Niederberg hat der Hospizbewegung eine großzügige Spende in Höhe von 10.000 € zukommen lassen. Mit dieser Spende hofft die SAPV, ” gerade in diesen  schwierigen Zeiten  einen Beitrag leisten zu können, die unterstützenden Maßnahmen der Hospizbewegung ein wenig leichter zu machen”, so Herr Hähnel, Geschäftsführer der SAPV.  Seit nun mehr als 10 Jahren arbeiten die Hospizbewegung Ratingen und die SAPV Hand in Hand;  Die Hospizbewegung Ratingen bedankt  sich sehr für die erhaltene Spende und freut sich weiterhin auf vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Reicher Geldsegen für die Hospizbewegung Ratingen von zahlreichen Ratinger Zahnärzten

„Wir sind überwältigt“ So kommentiert die Vorstandsvorsitzende der Hospizbewegung Ratingen Dagmar Argow die Spendensumme in Höhe von 128.457,13€.

Seit 2001 spendet eine Gruppe von inzwischen rund 20 Zahnartpraxen regelmäßig für die Hospizbewegung Ratingen. Die engagierten Ärzte fragen ihre Patienten, ob sie entnommenes Zahngold selbst behalten oder für diesen guten Zweck spenden wollen.

Der diesjährige Betrag übersteigt alle Summen der Vorjahre. Der Begründer und Sprecher der Gruppe Dr. Brinkmann ist ebenfalls sehr stolz: „Das hätten wir nicht erwartet, dass eine solche Summe zusammenkommt.“

Wir bedanken uns sehr herzlich, dass durch die Großzügigkeit aller Beteiligten die Arbeit der Hospizbewegung so unterstützt wird.

 

Jubiläumsjahr 2020 im Zeichen von Corona

Wie haben wir zu Beginn dieses Jahres voller Freude auf die Ereignisse geschaut, die wir mit Ihnen im Laufe dieses Jahres begehen wollten.

Die ersten Vorbereitungen wurden bereits getroffen; in unserem Leporello, unserem Jubiläumsprogramm, haben wir unsere Veranstaltungen für Sie angekündigt. Nach und nach müssen wir diese nun absagen, so leider auch die Feier zu unserem 25jährigen Jubiläum im September 2020.

Aufgrund der aktuellen Situation bleibt ungewiss, wie sich das gesellschaftliche Leben bis dahin gestaltet, ebenso, wie diese sich auf unser aller Gemüt auswirkt. Sorgenvoll schauen wir auf die Entwicklungen.

Wir hoffen aber, dass wir und sie alle diese Zeit unbeschadet überstehen. Wir wünschen Ihnen, dass Sie gesund bleiben. Wir sind für Sie da !

Lesung im Kino “So sterben wir” von und mit Roland Schulz

Am Montag, den 4. November 2019 , lud die Hospizbewegung Ratingen in Kooperation mit der Altstadt Buchhandlung zu einer Lesung in das Kino Ratingen ein. Vor ausverkauftem Haus stellte Herr Schulz sehr einfühlsam sein Buch “So sterben wir” vor:

Was passiert mit deinem Körper, wenn du stirbst? Was fühlst du – Trauer, Schmerz? Und dann, wenn dein Herzschlag verstummt ist? Was geschieht mit deinem Leichnam, bis du bestattet wirst? Wie wird man um dich trauern?  Sterben, Tod und Trauer sind unumgänglich, für jeden von uns. Und doch wissen wir kaum etwas darüber.

Roland Schulz findet in seinem aufwendig recherchierten Buch kraftvolle Worte voller Menschlichkeit für das Unbeschreibliche und gibt Antworten auf die tiefsten Fragen des Lebens.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Altstadt Buchhandlung, expl. bei Herrn Rabanus und seinen Mitarbeiter*innen, bei Herrn Schulz und dem Kino Ratingen für diesen Abend. Die Besucher waren sehr berührt und die anschließenden Gespräche haben  zu weiteren Veranstaltungen dieser Art angeregt.

 

Scheckübergabe Grenadier Kompanie 2019

Scheckübergabe der Grenadier Kompanie Ratingen

Am Samstag, den 20. Juli 2019 erhielt die Hospizbewegung Ratingen e.V. Besuch in ihren Räumen:   Die  Grenadier Kompanie ließ es sich nicht  nehmen, mit einer größeren Abordnung und sichtbarer Freude, persönlich einen Scheck über 700 € zugunsten unserer Arbeit zu übergeben. Auf diesem Weg möchte die Hospizbewegung Ratingen e.V. sich noch einmal herzlich für die  großzügige Zuwendung bedanken und wünscht viel Erfolg für das kommende Schützenfest.

Großzügige Spendenaktion der Fa. Hanfland Bedachungen GmbH

Anlässlich des 40jährigen Firmenjubiläums der Firma Hanfland Bedachungen GmbH  hatte Familie Hanfland den Wunsch, statt der üblichen Geschenke zugunsten der Hospizbewegung Ratingen spenden zu lassen. Frau Hanfland hatte sich anhand einiger Gespräche mit  Frau Pfankuchen , aber auch direkt in unseren Räumlichkeiten  ein Bild von der Arbeit der Hospizbewegung gemacht und somit ihren Entschluss gefestigt. Die Gäste der Jubiläumsfeier kamen ihrem Wunsch gerne und sehr großzügig nach. Die  Hospizbewegung freut sich über eine Spendensumme von 1500 €,  die der Arbeit der Hospizbewegung Ratingen zugute kommt. Wir bedanken uns sehr herzlich für diese Unterstützung. Wir wünschen für die Zukunft weiterhin ein glückliches Händchen.

Wie wollen wir sterben? Was würden wohl Jugendliche antworten, die ihr Leben vor sich haben ?

Aber auch;  „Wie wird die Antwort von alten Menschen sein, die wissen, dass wohl nur noch ein paar Jahre Leben vor ihnen liegen?” Wen könnte man denn dazu befragen?

Unsere Kooperationspartner,  die Alteneinrichtungen der St. Marien Krankenhaus GmbH in Ratingen, die seit vielen Jahren eine enge Kooperation mit der Liebfrauenschule Ratingen haben!

Hier haben sich oft schon Schülerinnen und Schüler mit Senioren der Heime in Gesprächen ausgetauscht. Heimleiter Horst Ramm und Sozialarbeiterin Frau Claudia Lewandowski halfen uns weiter (hier nochmal ein dickes Dankeschön) und knüpften den Kontakt zu Frau Pierczyk, Religionslehrerin einer 10ten Klasse der Liebfrauenschule.

Unsere Koordinatorin Judith Kohlstruck stellte  der Klasse die Arbeit der Hospizbewegung vor, die Schülerinnen überlegten sich im Anschluss Fragen. Am 12. Juni 2019 trafen sich rund 20 Schülerinnen  mit drei Senioren in drei Gesprächsgruppen. Schnell kam man zum Thema “ Leben, Sterben, Tod“ in überraschend  lockere Gespräche.

Nach dem Besuch im Altersheim möchte Frau Kohlstruck von den Schülerinnen wissen, ob und inwieweit die Gespräche etwas bei ihnen bewirkt haben. Die Schülerinnen waren  beeindruckt von der Lebensfreude und dem Lebensmut auch angesichts erlittener Schicksalsschläge der Senioren.

„Man muss sich gar nicht über alles so einen Kopf machen; was ist schon eine schlechte Note auf dem Zeugnis? Ich will jetzt gelassener und positiver in die Zukunft schauen“ , “Ich habe jetzt weniger Angst, über den Tod nachzudenken und zu sprechen.“ waren eine der vielen Antworten der Schülerinnen.

Alles in allem freut die Hospizbewegung sich über den regen Austausch der Generationen  anläßlich des Besuches.  Das Anliegen der Hospizbewegung war auch , Berührungsängste zu nehmen. Dies scheint gelungen. Gerne werden wir zu einem anderen Zeitpunkt weitere Besuche dieser Art planen.

Erfolgreiches Benefizkonzert mit Isabelle Kusari und Jun Zhao

Am vergangenen Sonntag, den 2.Juni 19, war es wieder soweit: in der Friedenskirche in der Hegelstraße konnten wir Frau Isabelle Kusari und Herrn Jun Zhao zu unserem Benefizkonzert begrüßen. Mehr als 50 Gäste, fast schon eine feste Fangemeinschaft, ließen sich von dem heißen Wetter nicht beirren und hatten so das Vergnügen, einem wunderbaren Konzert lauschen zu dürfen.

In gewohnter Weise hatte Frau Kusari liebevoll Texte und Lieder um das Thema „Was ist Liebe? aus verschiedenen Epochen und Ländern gewählt und auf ihre charmante Art dargeboten. Die herrliche Akustik in der Friedenskirche und die virtuose Unterstützung durch den preisgekrönten Pianisten Jun Zhao taten ihr Übriges. Das ein oder andere Lied lud zum Mitsingen ein und die Zeit verging wie im Flug. Die Zuhörer dankten es mit großzügigen Spenden von insgesamt 625,80 Euro.

Unser herzlicher Dank gilt der evangelischen Kirche für die Bereitstellung der Friedenkirche. Dank auch an den Küster, der für das leibliche Wohl der Gäste sorgte.

Unser besonderer Dank geht an Frau Isabelle Kusari und Herrn Jun Zhao. Beide sagten unmittelbar zu, unsere Arbeit auch im nächsten Jahr mit einem Benefizkonzert zu unterstützen. Wir hoffen, dies ebenfalls wieder in der Friedenskirche halten zu können. Und wir dürfen jetzt schon gespannt sein, welchem Thema sich Frau Kusari widmen wird.