Kategorie: Presse und Öffentlichkeit

“Wie wollen Sie sterben?”…..

….ist eine Frage, mit der die Hospizbewegung sich in diesem Jahr intensiv beschäftigt und auch Thema des nächsten Freundesbriefes. Deshalb machte sich eine kleine Abordnung des Arbeitskreises vergangenen Donnerstag, 16. Mai 19,  auf den Weg: das „letzte Hemd“ am Körper und Plakate zum Thema vor der Brust, in unserer Innenstadt Bürger und Bürgerinnen nach ihren Vorstellungen zu befragen.

Anfangs teils überrascht, war das Echo der Befragten durchweg positiv. Es kamen viele interessante Gespräche zustande. Zusammenfassend wurde diese Aktion sehr begrüßt, denn tatsächlich wurde festgestellt, dass man sich mit dem eigenen Tod bis dato gar nicht auseinandergesetzt habe. Zufrieden mit den Resultaten wird der Arbeitskreis die gesammelten Eindrücke im Freundesbrief verarbeiten. Man darf  gespannt sein.

 

Kleiner Mann mit großem Herz spendet 155 EURO für die Hospizbewegung

Natanael Hasselhoff ist erst 12 Jahre alt, lebt in Ratingen und spendet für die Hospizbewegung. Wie kommt ein Junge in dem Alter auf so eine Idee? Das wollten auch seine Eltern wissen. Natanael erzählte uns bei der Spendenübergabe seine Geschichte, die tatsächlich sehr kurz ist. Er nahm am 7. April 2019 am Citylauf in Lintorf teil und das mit ordentlich Motivation, denn vorab beschloss er, dass er nur laufe, wenn er gesponsert wird.

Gesagt getan! Er ging mit einer Liste herum und suchte Sponsoren. Voraussetzung war, dass er 5 km in 30 Minuten schaffen müsste. Diese Zeit schaffte Natanael mit etwas mehr als 28 Minuten und einem großen Grinsen im Gesicht: so konnte er von seinen Sponsoren das Geld einsammeln und uns, der Hospizbewegung, als Spende überreichen.

Seine Mutter informierte uns per E-Mail über den Spendenwunsch ihres Sohnes, stolze 155 Euro an die Hospizbewegung übergeben zu wollen. Den Jungen mit dem großen Herz mussten wir unbedingt persönlich kennen lernen und luden ihn in unsere Räume an der Bechemer Straße 1 ein. Der Vorstand selbst überreichte Natanael nach einem langen Gespräch eine Urkunde für sein Engagement, um sich für so viel Herz angemessen zu bedanken. Dank auch an alle Sponsoren, die Natanael unterstützt haben.

Death Comedy: Der Tod-“Zeitlos” in der Ratinger Trauerhalle des Beerdigungsinstitutes >Heimkehr<

Am vergangenen Freitag lud uns Herr Jacob , Beerdigungsinstitut Heimkehr, zu einem amüsanten Comedy-Abend ein; Aus Sicht des “Herrn Tod” und seiner Assistentin  “Exitussi” erhielten wir Gäste  äußerst unterhaltsame Eindrücke seines Arbeitsalltages  aus seiner Perspektive.  Wir bedanken uns sehr herzlich für den schönen Abend und besonders für die Spenden zugunsten der Hospizbewegung , die uns abschließend überreicht wurden.

Mitsubishi Electric unterstützt Hospizbewegung Ratingen

  • Scheck über 10.000 Euro zur Unterstützung der Arbeit überreicht
  • Hospizbewegung Ratingen e.V. auf Spenden zur Finanzierung der Arbeit angewiesen
  • Wertvolle Arbeit der Hospizbewegung immer wieder in Medien gewürdigt 

Ratingen, 13. November 2018 – Mit der diesjährigen Weihnachtsspende in Höhe von 10.000 Euro unterstützt Mitsubishi Electric, Living Environment Systems die Hospizbewegung Ratingen e.V.. Stellvertretend für das Unternehmen überreichte Gerd Hofer, Vertriebsleiter Deutschland einen Scheck an Ingrid Overbeck, Vorsitzende der Hospizbewegung Ratingen und Judith Kohlstruck, leitende Koordinatorin.

„Um unsere Arbeit für sterbende Menschen durchführen zu können, sind wir auf Spenden wie beispielsweise von Mitsubishi Electric angewiesen“, so Kohlstruck.

„Wir sehen unsere Weihnachtsspende in diesem Jahr ebenfalls als Anerkennung für die einfühlsame Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen“, so Hofer. Das Ratinger Unternehmen verzichtet zugunsten der Unterstützung der örtlichen Hospizbewegung auf Kundenpräsente zum Jahresabschluss. „Wir handeln damit auch im Sinne unserer Kunden, die ein derartiges soziales Engagement genauso wie wir würdigen und durch ihren Verzicht einen Beitrag leisten“, so Hofer abschließend.

 

 

“Eine Millionen Sterne” für eine gerechtere Welt

Die Solidarität für Menschen in Not – hier und weltweit – bekundeten am 17. November viele Ratinger Bürgerinnen und Bürger zentral auf dem Kirchplatz von St. Peter und Paul. Diese Veranstaltung wurde  wie bereits in den vergangenen Jahren organisiert durch den Stadt-Caritaskreis. Viele Sterne in allen Formen und Farben, dargestellt mittels Kerzen leuchteten auf dem Platz; neben Herrn  Keppler der Caritas, Herrn Gassen als Gemeindereferent  der Pfarrei St. Peter und Paul und Herrn Bürgermeister Pesch trugen auch Kindergärten und viele andere, so  auch die Hosizbewegung mit Texten und Liedern zu dieser stimmungsvollen Veranstaltung bei. 

Gemeinschaftsstiftung der Sparkasse HRV spendet 1.300 Euro an die Hospizbewegung Ratingen e.V.

Am vergangenen Donnerstag überreichten Andrea Machost und Björn Schulte als Vertreter der Sparkasse HRV einen Scheck über 1.300 Euro an Ingrid Overbeck, Helmut Begall, Ida Pfankuchen und Petra Eifler-Ahlbach von der Hospizbewegung Ratingen. Ingrid Overbeck dankte für die Spende des Stiftungsfonds Ratingen, durch den nun Finanzmittel für die vielfältigen Aufgaben in Ratingen bereit stehen, die von ehrenamtlichen Vereinen wie der Hospizbewegung Ratingen allein nicht aufgebracht werden können.

Die Hospizbewegung unterstützt, berät und begleitet Sterbende und Trauernde. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen der Sterbende und seine Zugehörigen mit ihren körperlichen, sozialen, seelischen und geistigen Bedürfnissen. Die Begleitung erfolgt immer unabhängig von Herkunft, Stellung, religiöser Überzeugung und dergleichen. Die Begleitung durch die Hospizbewegung Ratingen soll ein lebenswertes Leben in der Umgebung gewährleisten, in der der Mensch zu dieser Zeit lebt: zu Hause, im Krankenhaus, im Alten- oder Pflegeheim.

Viele Menschen in Ratingen haben schon die Unterstützung der Hospizbewegung erfahren und schätzen gelernt. Für die vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden bedeutet Sterben ein Teil des Lebens, den sterbenden Menschen in seiner Würde zu achten, bis zur letzten Lebensphase.

Andrea Machost und Björn Schulte stellten im Gespräch die Wichtigkeit des Ehrenamtes heraus und würdigten die Arbeit und Aktivität der zahlreichen Vereine in Ratingen, die Verantwortung übernehmen und tragende Säulen in unserer Stadt-Gesellschaft sind. Man will auch weiter im Dialog bleiben über Projekte der Hospizbewegung wie „Letze Hilfe“ und Ansprache von jungen Menschen.

Hospizbewegung mit Dumeklemmer-Plakette der Ratinger Jonges ausgezeichnet

Die zum 24. Mal verliehene Dumeklemmer-Plakette der Ratinger Jonges ehrt im Jahr 2012 die Arbeit der Ratinger Hospizbewegung.

Diese Auszeichnung wurde von verschiedenen Zeitungen aufgegriffen.

“Hohe Auszeichnung für Hospizbewegung: Die Jonges verliehen der Ratinger Organisation ihren höchsten Orden, die Dumeklemmer-Plakette” – Rheinische Post

“Ein Lob auf die Seelentröster” – Westdeutsche Zeitung

“Plaketten-Verleihung: Arbeit der Hospizbewegung Ratingen wurde geehrt” – Der Ratinger

 

 

 

 

Hospizbewegung erhält Gesundheitspreis 2009 der “Landesinitiative Gesundes Land Nordrhein-Westfalen”

Der “Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen” wird jährlich im Rahmen der Landesinitiative “Gesundes Land Nordrhein-Westfalen – Innovative Projekte im Gesundheitswesen” vom Gesundheitsministerium verliehen. Im Rahmen eines Wettbewerbes werden Akteurinnen und Akteure des Gesundheitswesens eingeladen, innovative Projekte online in eine Projekt-Datenbank einzupflegen und sich damit an einer thematischen Schwerpunktausschreibung oder einer Allgemeinen Ausschreibung zu beteiligen. Qualitativ hochwertige Ansätze werden in die Landesinitiative aufgenommen und herausragende Projekte werden mit dem “Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen” ausgezeichnet. Neben einer Geldprämie profitieren die Projekte insbesondere von der öffentlichkeitswirksamen Darstellung.Homepage Landeszentrum Gesundheit NRW

Das Landeszentrum Gesundheit NRW würdigte das integrative Projekt zwischen Hospizbewegung Ratingen e.V. und St. Marien Krankenhaus GmbH. Dessen Schwerpunkt ist es, durch Vernetzung verschiedener Projektpartner palliative Pflege und hospizliche Betreuung im St. Marien Seniorenheim dauerhaft und in hoher Qualität anzubieten.

Informationen zum eingereichten und ausgezeichneten Projektansatz findet sich auch in der Projekt-Datenbank beim Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen.